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Fahrbahnerneuerung : Anbindung zur A23 wird frisch bezogen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Bauarbeiten laufen nach Plan. Von morgen an soll der Verkehr in Richtung Hamburg wieder fließen. Einzelne Sperrungen sind noch bis zum 13. Mai aktuell.

shz.de von
erstellt am 25.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Elmshorn | Das am meisten genutzte Fleckchen Erde in Elmshorn wird frisch bezogen: Die Anbindung der Stadt zur Autobahn 23 erhält zurzeit auf einer Länge von etwa 500 Metern eine neue Decke. Mit der Runderneuerung der Fahrbahnen soll sichergestellt werden, dass auch in Zukunft täglich mehr als 30.000 Auto- und Lastwagenfahrer möglichst reibungslos ihren Weg von und zur Fernstraße nehmen können. Kein anderer Streckenabschnitt im Elmshorner Verkehrsnetz ist mehr befahren, als die Anbindung zur Autobahn im Südosten der Stadt.

Wer an einer solchen Schlagader des täglichen Straßenverkehrs Eingriffe vornehmen muss, hat vor allem ein Ziel vor Augen: Möglichst schnell die Operation vom Tisch zu bekommen, damit nicht der ganze Kreislauf der automobilen Gesellschaft in Elmshorn zusammenbricht.

Fast zwei Dutzend Straßenbauer sind deshalb seit gestern aufgeboten und arbeiten mit Hochdruck daran, bis zu drei neue Schichten Asphalt auf die zuvor abgefrästen Fahrbahnen aufzutragen. Mit zwei Fertigern (Asphaltiermaschinen) und bis zu vier Walzen gleichzeitig sind die Fachleute am Werk, ziehen routiniert und Hand in Hand möglichst zügig ihre Aufgaben durch.

Gestern zeichneten sich während der Operation keine nennenswerten Komplikationen ab. Alle Beteiligten einschließlich des „Bauherren“, der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, gehen davon aus, dass der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden kann. Demnach wäre dann morgen mit einer ersten Entspannung der Lage zu rechnen: Der Weg von der Wittenberger Straße auf die Autobahn 23 in Fahrtrichtung Hamburg soll – wenn nichts mehr dazwischen kommt – wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Allerdings kommen Autofahrer dann nur gewohnt flott in Richtung Süden raus aus der Stadt. Die Zufahrt Richtung Norden und die Abfahrt von der Autobahn in Richtung Stadt sowie der Kreisel mit seiner Anbindung an Seeth-Ekholt bleiben wie mehrfach berichtet weiterhin gesperrt. Lediglich Fußgänger und Radfahrer können passieren.

Im weiteren Verlauf der Arbeiten sieht der Terminplan eine Fertigstellung der Fahrbahnsanierung in Stufen bis zum 13. Mai vor: Die Abfahrten aus Richtung Hamburg kommend in Richtung Elmshorn und aus Richtung Heide/Itzehoe kommend in Richtung Elmshorn bleiben bis zum 2. Mai voll gesperrt; der Bereich des Kreisels auf Seeth-Ekholter Seite bleibt bis zum 13. Mai dicht.

Bislang ist ein großes Verkehrschaos im Raum der Anschlussstelle ausgeblieben. Geduld brauchen die Autofahrer allerdings auf den Ausweichstrecken. Sie können nicht reibungslos die mehr als 30.000 Fahrzeuge pro Tag „schlucken“, die sonst über die Anschlussstelle mit ihrem Kreisel und seinem verkehrstechnisch genialen Bypass rollen.

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