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Keine Sommerferien in Elmshorn : An den Schulen werden derzeit Baumaßnahmen durchgeführt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Jetzt werden an Elmshorner Schulen Baumaßnahmen durchgeführt. Gebäudemanagement hat weniger Geld zur Verfügung.

Elmshorn | Leere Flure, leere Klassenräume, leere Schulhöfe, leere Schulen – es sind Sommerferien. Die Ferienzeit, in der die Schulen verlassen sind, kommt den Mitarbeitern des Gebäudemanagements im Elmshorner Rathaus gerade recht: „Das ist unsere Hochbauzeit. Viele Bauarbeiten können wir nur jetzt durchführen“, sagt Vera Hippauf, Leiterin des Gebäudemanagements.

Rund drei Millionen Euro hat das Gebäudemanagement für die geplanten Maßnahmen 2015 veranschlagt. Doch die Stadt will sparen und Vera Hippauf muss mit weniger Geld auskommen. Das Gebäudemanagement hat 2,6 Millionen beantragt, nur 1,8 Millionen sind bereitgestellt worden. „Aber auch mit weniger Geld werden wir versuchen, möglichst viel zu erreichen“, sagt Hippauf.

In den Jahren 2014 und 2013 hatte das Gebäudemanagement zwei Millionen Euro zur Verfügung, 2012 waren es schon einmal nur 1,8 Millionen. Das Geld fließt zum großen Teil in unvorhergesehene Bauarbeiten und Instandhaltungsmaßnahmen. Gut 450.000 Euro sind vorgesehen für Wartungen und wiederkehrende Prüfungen oder Ersatz, Instandhaltung und Schönheitsreparaturen zum Beispiel nach Fällen von Vandalismus. Aber auch die Pflege von Böden und Ähnlichem werden damit bezahlt. Der Rest des Etats wird für alle anderen Baumaßnahmen verwendet, nicht nur an Schulen, auch an anderen Gebäuden der insgesamt 170.000 Quadratmeter Fläche, die das Gebäudemanagement betreut. Die Schulen nehmen mit rund 70 Prozent den größten Teil davon ein.

Besonders an der Bismarckschule steht viel an: Die Sicherheitsbeleuchtung wird saniert, Feuchtschäden innen und außen werden behoben und die Fassade soll saniert werden. Außerdem wird das Flachdach von Haus 2 saniert.

Böden, Türen und Fenster

In der Elsa-Brändström-Schule werden Klassenräume inklusive Boden, Estrich und Innentüren saniert. Die Grundschulen Kaltenweide und Hainholz bekommen neue Fenster. Die größten Projekte stehen nicht mit auf dem Haushaltsplan. Sie werden separat finanziert – mit eigenen Etats. Auf dieser Liste stehen alle Bauvorhaben, die teurer als 50.000 Euro sind.

Ganz oben steht dabei der KGSE–Neubau mit insgesamt 36 Millionen Euro. Die letzten Arbeiten am Projekt, das bereits mehrere Jahre läuft, soll 2016 abgeschlossen sein. Zurzeit laufen die Arbeiten an den Bauteilen C und D (Mensa und Sporthalle). Experten kümmert sich um die Außenanlagen.

Auch an der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule wird neu gebaut. In diesem Jahr steht der Baubeginn des Bauteils am Binsenweg an. Auch die Vorplanung für Neubau und Freiflächen stehen auf dem Plan. Für das ganze Projekt sind 6,6 Millionen Euro veranschlagt.

An der Boje-C-Steffen- Schule soll die Sanierung der Sporthalle nach dem Brand im Dezember 2014 weitergehen. Bis auf die großen, zuletzt genannten Maßnahmen ist der Abschluss der Projekte Ende der Sommerferien geplant. Aber auch für die Herbstferien stehen schon einige Arbeiten an.

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