Amtsausschus Seester

Fröhliche Gesichter bei Amtsdirektor Roland Reugels, Amtsvorsteher Thorsten Rockel und Protokollführer Pascal Freundt. Die Einführung der neuen Stimmkarten klappte ebenso reibungslos, wie die Wahlen.
Fröhliche Gesichter bei Amtsdirektor Roland Reugels, Amtsvorsteher Thorsten Rockel und Protokollführer Pascal Freundt. Die Einführung der neuen Stimmkarten klappte ebenso reibungslos, wie die Wahlen.

Amtsausschuss Elmshorn-Land: Thorsten Rockel bleibt Amtsvorsteher

shz.de von
11. Juli 2018, 11:40 Uhr

„Die Gemeinden haben ihre konstituierenden Sitzungen mittlerweile abgearbeitet. Jetzt ist der Amtsausschuss des Amtes Elmshorn-Land dran“, sagte der alte und neue Amtsvorsteher Thorsten Rockel zu Beginn der konstituierenden Sitzung im Bürgerhaus in Seestermühe.

Bevor der Amtsausschuss zum Thema Wahlen kam, erläuterte der Amtsdirektor Roland Reugels die neue Stimmabgabe bei Abstimmungen im Ausschuss. „Es wird bunt“, fasste er das veränderte Verfahren zusammen. Jedes Amtsausschussmitglied erhielt zu Beginn der Sitzung eine farbige Karte mit der Anzahl an Stimmen, die er hat. Denn ab sofort gilt: Je angefangene 250 Einwohner hat jede Gemeinde eine Stimme.

Die Gesamtstimmenzahl je Gemeinde wird gleichmäßig auf deren Vertreter im Amtsausschuss aufgeteilt, wobei den Stimmen des Bürgermeisters ein möglicher Stimmenüberhang hinzu gerechnet wird. Im Ergebnis haben die Mitglieder des Amtsausschusses Elmshorn-Land eine unterschiedliche Anzahl von Stimmen, die sie mittels farbiger Karte bei Abstimmungen einsetzen. Wie eine geheime Abstimmung erfolgen soll, ohne dass anhand der abgegebenen Stimmen das Wahlverhalten nachvollzogen werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

Zum Vergleich: Bisher entsandten die Gemeinde je angefangene 1000 Einwohner einen Vertreter in den Amtsausschuss. Jedes Amtsausschussmitglied hatte dann eine Stimme.

Noch etwas war neu während der Amtsausschusssitzung: Der wieder gewählte Amtsvorsteher Rockel, sein erster Stellvertreter Michael Rosenthal sowie der zweite Stellvertreter Adolf Luitjens wurden nur per Verpflichtung in ihr Amt eingeführt. Eine Ernennungsurkunde erhalten sie nicht mehr. Die bekommen nur die Stellvertreter des Amtsdirektors, denn sie werden zu Ehrenbeamten ernannt. In diesem Fall Claus Hell als erster Stellvertreter und Kerstin Frings-Kippenberg als zweite Stellvertreterin.

Der alte und neue Amtsvorsteher bedankte sich nach seiner Wahl bei allen Amtsausschussmitgliedern für seine einstimmige Wiederwahl: „Ich bin mir sehr bewusst, dass diese Wahl nicht selbstverständlich ist. Ich habe das Amt seit zehn Jahren gerne ausgeübt und freue mich, dass ich weiter als oberster Repräsentant des Amtes Elmshorn-Land arbeiten darf.“

Die weiteren Wahlen erfolgten ebenfalls alle einstimmig. Den Hauptausschuss bilden wieder der Bürgermeister der sieben amtsangehörigen Gemeinden, Vorsitzender: Claus Hell. Im Rechnungsprüfungsausschuss sind ab sofort Björn Scholz, Birger Paulsen und Andreas Kamin aktiv.

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