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Hörnerkirchen : Amt Höki kämpft für bessere Straßen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Resolution ans Land verfasst. Forderung: Sanierung von L112 und L114.

Hörnerkirchen | Der Zustand einiger Hauptstraßen im Amtsbereich Hörnerkirchen lässt arg zu wünschen übrig. Bereits im September hatte Hörnerkirchens CDU gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Peter Lehnert während eines Ortstermins die Schäden in Augenschein genommen. Der Landespolitiker regte an, die Gemeindevertretungen und vor allem den Amtsausschuss mit ins Boot zu holen, um notwendige Sanierungsmaßnahmen zu forcieren. Während der jüngsten Ausschuss-Sitzung wurde nun eine entsprechende Resolution einstimmig verabschiedet.

Der Wortlaut der Resolution: „Wir fordern die Landesregierung und die zuständigen Ministerien auf, ihrer Verpflichtung als Träger der Straßenbaulast nachzukommen und entsprechende Mittel zur Sanierung der Landesstraße L112 vom Ortseingang der Gemeinde Brande-Hörnerkirchen bis zum Knotenpunkt L112/K18 sowie an der L114 zwischen Wrist und Westerhorn im Haushalt 2015 bereitzustellen, sodass die dringend notwendigen Baumaßnahmen umgehend vorgenommen werden können.“

Amtsvorsteher Bernd Reimers betont die Dringlichkeit der Sanierung: „Die Landesstraßen L112 und L114 stellen im Norden des Kreises Pinneberg intensiv genutzte Hauptverkehrsachsen als Zubringer zur A23 und als Verbindungsstrecken zwischen Barmstedt und Wrist dar.“ Sie hätten eine hohe Bedeutung sowohl für den Pendler- als auch für den Schwerlastverkehr und würden zusätzlich durch landwirtschaftliche Fahrzeuge der umliegenden Betriebe genutzt. Durch die anlaufenden Baumaßnahmen an der A7 nehme die Frequentierung der Straßen als Ausweichstrecken obendrein täglich zu.

„Der heutige Ausbauzustand wird diesen Anforderungen seit langem nicht mehr gerecht“, bemängelte Reimers. Fahrbahnabsenkungen und aufgerissene Schadstellen im Asphalt hätten immer weiter zugenommen und würden eine potenzielle Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellen. „Besondere Sorge bereitet in diesem Zusammenhang der tägliche Schulbusverkehr, der auf diese Straßen angewiesen ist.“ Aus Sicht des Amtes Hörnerkirchen sei eine sofortige Sanierung „absolut unumgänglich. Es besteht dringender baulicher Handlungsbedarf.“

Gleiches gelte für die Radwege entlang der beiden Landesstraßen. „Hier reichen die aufgestellten Schilder – Achtung Radwegschäden – nicht aus“, so Reimers. Die Radwege seien „teilweise in einem derart maroden Zustand – insbesondere im Bereich zwischen Bokel und Hingstheide –, dass hier die Radbenutzungspflicht aufgehoben werden müsste.“ Mit Haftpflichtforderungen bei Unfällen sei jederzeit zu rechnen.

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