Feuerwehr : Alles unter Kontrolle

Übungsszenario: Ein Toter und zwei Verletzte mussten von den Lebensrettern aus den Pkw-Wracks in Bokel geborgen werden.
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Übungsszenario: Ein Toter und zwei Verletzte mussten von den Lebensrettern aus den Pkw-Wracks in Bokel geborgen werden.

Großübung der drei Feuerwehren des Amtsbezirks Hörnerkirchen.

shz.de von
05. Juni 2014, 12:00 Uhr

Bokel | Ein Toter, ein Schwerverletzter und ein halbes Dutzend leicht verletzte Personen. Das war das Schreckensszenario der diesjährigen Hauptübung der drei Feuerwehren des Amtsbezirkes Hörnerkirchen. Kurz nach 19 Uhr heulten die Sirenen auf. Schon Minuten später trafen die ersten Einsatzfahrzeuge der Wehren aus Höki/Osterhorn, Westerhorn und Bokel am Unfallort im Bokeler Ortskern ein. Weil Bokels Wehrführer Volker Kunrath derzeit im Krankenhaus liegt, übernahm sein Stellvertreter Thorsten Huckfeldt die Koordination.

Während die Kameraden aus Bokel den Einsatzort fachmännisch absperrten, kümmerten sich die Kollegen aus Westerhorn um die Unfallopfer. Das Szenario: Ein mit schweren Baumstämmen beladener Container war umgestürzt und begrub zwei Pkw unter sich. Unterstützt von Rettungssanitätern bargen die Feuerwehrleute die drei Insassen. Derweil retteten die Kameraden aus Hörnerkirchen und Osterhorn ein halbes Dutzend Kinder und Jugendlicher aus einem brennenden Stallgebäude.

Die Unfall- und Brandopfer wurden von den Mitgliedern der Jugendwehr Höki gespielt. Vervollständigt wurde die Riege der Verletzten von zwei Dummy-Puppen. Für das Löschen des Stalls hatten die Organisatoren der Hauptübung auch noch das Drehleiter-Fahrzeug der Barmstedter Feuerwehr alarmiert. Hoch über den Köpfen der beeindruckten Schaulustigen wurde der Brand binnen weniger Minuten unter Kontrolle gebracht. Nach der Übung blieb dann genügend Zeit, um gemeinsam das Szenario und die Einsatz-Details aufzuarbeiten.

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