zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

23. Oktober 2017 | 10:48 Uhr

Elmshorn : Ärgernis Sandberg – Stadt handelt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Anfrage im Ausschuss hat Konsequenzen: Pflanzkübel werden verrückt, damit geparkte Autos nicht mehr den Fahrradverkehr blockieren.

shz.de von
erstellt am 20.Mär.2015 | 10:00 Uhr

Elmshorn | Fragen, Kritik, Anregungen und Wünsche sind bei Elmshorns Politikern während ihrer öffentlichen Ausschusssitzungen willkommen. Dafür gibt es bei jedem Treffen der unterschiedlichen Gremien, zu der auch immer die entsprechenden Vertreter der Verwaltungsämter kommen, zu Beginn eine Fragestunde.

Wer nicht selbst bei einer solchen Sitzung auftreten will, kann selbstverständlich auch die gewählten Stadtverordneten aller Fraktionen ansprechen, um bestimmte Angelegenheiten zu klären oder voranzubringen. So geschehen während der Januarsitzung des Ausschusses für kommunale Dienstleister, der sich unter anderem mit Fragen des Straßenverkehrs in Elmshorn befasst. Das Ausschussmitglied Hans-Joachim Seiffert (SPD) stellte im Namen von Anwohnern des Sandbergs, die ihn angesprochen haben, eine Anfrage an die Verwaltung.

Zwei Halteverbotsschilder sind aufgestellt, damit die drei Pflanzkübel weiter in Richtung Wedenkamp geschoben werden können.  (Foto: C. Petersen)
Zwei Halteverbotsschilder sind aufgestellt, damit die drei Pflanzkübel weiter in Richtung Wedenkamp geschoben werden können. (Foto: C. Petersen)

Das Problem: Wo der östliche Teil des Sandbergs vom Flamweg kommend in den Wedenkamp mündet, gibt es immer wieder gefährliche Situationen zwischen Radfahrern und Fußgängern. Der Grund: Pflanzkübel machen den Sandberg dort zur Sackgasse für Autos, aber die Betonelemente sind so gesetzt, dass der Einmündungsbereich des Sandbergs vom Wedenkamp aus als Parkfläche genutzt wird. Stehen dort aber bis zu drei Autos, können Radfahrer nicht mehr durch die Lücken zwischen den Kübeln passieren – sie weichen auf den benachbarten Gehweg aus, um weiter voranzukommen, was immer wieder zu Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrern führt.

Der östliche Sandberg endet beim Wedenkamp vor Pflanzkübeln. (Foto: C. Petersen)
Der östliche Sandberg endet beim Wedenkamp vor Pflanzkübeln. (Foto: C. Petersen)

Der SPD-Stadtverordnete schlug deshalb vor, die Betonelemente weiter zur Straße „Wedenkamp“ vorzuziehen, um die Gefahrensituation zu entschärfen. Diese Idee hat die Verwaltung geprüft und will sie jetzt umsetzen.

Nicht immer können derartige Anregungen von Bürgern oder auch Politikern so zügig umgesetzt werden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Oft stehen vermeintlich einfachen Lösungen ungeahnte Vorschriften entgegen, nicht selten fehlt schlicht für eine schnelle Umsetzung das Geld oder es sind Bereiche betroffen, die nicht direkt in die Zuständigkeit der Stadt fallen. Dazu zählen zum Beispiel Landesstraßen oder auch die Krückau als Bundeswasserstraße oder auch einfach privates Eigentum.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen