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Elmshorner Nachrichten

18. August 2017 | 09:32 Uhr

Elmshorn : Ärger um Parkplätze

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Händler sind sauer, kritisieren lautstark die Verwaltung der Krückaustadt. Diese reagiert nun und stellt 40 zusätzliche Stellflächen zur Verfügung.

Elmshorn | Elmshorns Einzelhändler sind wütend: Die Parksituation in der Innenstadt ist ihnen ein Dorn im Auge. Die Kritik an der Stadtverwaltung: Die Parkplätze rund um den Hafen seien entweder kostenpflichtig, von Pendlern belegt oder würden für den Bau des Hauses der Technik benötigt. „So kriegt man eine Kleinstadt auf Dauer kaputt“, sagt Christel Glattkowski,  Inhaberin des Geschäfts Bajazzo.

Sie befürchtet, dass sich die Kunden umorientieren und nicht mehr in die Elmshorner Innenstadt kommen.  In diesem Jahr habe sich das Problem noch verschärft, weil die zuvor kostenlose Parkpalette am Südufer abgerissen wurde und die kostenlose Parkzeit am Buttermarkt von einer Stunde auf eine halbe Stunde verkürzt wurde. „Wir haben 50 Prozent weniger Zulauf, seit die Parkpalette am Südufer weg ist“, sagt Glattkowski.  Im Juli hat sie rund 3000 Unterschriften  zum Thema „Kostenloses Parken am Hafen“ gesammelt.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für kommunale Dienstleister hat die Stadtverwaltung Stellung zu dem Thema genommen. Die Freigabe des Südufers zum Parken sei aufgrund des Wirtschaftsbetriebes am Hafen und der anliegenden Gewerbebetriebe nicht möglich. Darüber hinaus würden große Teile der Fläche für den Bau des Hauses der Technik und die Anlieferung für das Köllnflocken Werk benötigt. In den vergangenen Wochen hat sich die Stadt aber Gedanken darüber gemacht, wie die Situation gerade in Hinblick auf die Vorweihnachtszeit verbessert werden könnte. „Wir haben sowohl am Nord- als auch am Südufer insgesamt 40 zusätzliche Parkplätze geschaffen“, sagt Bürgermeister Hatje. Am Südufer befindet sich seit kurzem gekennzeichnete Parkflächen direkt entlang des Hafenbeckens. Diese sind die ganze Woche über freigegeben.

Am Nordufer hat die Stadt Parkflächen, die zuvor durch eine Schranke abgetrennt waren, aufgekauft und stellt sie kostenpflichtig zur Verfügung.

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erstellt am 26.Nov.2015 | 12:30 Uhr

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