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Elmshorner Nachrichten

22. Oktober 2017 | 14:33 Uhr

Elmshorn : Abschied vom „tollen Kollegium“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Anne-Frank-Gemeinschaftsschule: Fünf Lehrer hören auf und freuen sich auf mehr Zeit für ihre Hobbys.

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2014 | 12:00 Uhr

Von fünf seiner bisherigen Kollegen verabschiedete sich in dieser Woche das Lehrerkollegium der Elmshorner Anne-Frank-Gemeinschaftsschule am Elmshorner Binsenweg. Der Grund: Vier Lehrkräfte gehen in Pension, eine verlässt die Schule wegen Umzugs.

Am längsten tätig am Binsenweg war von ihnen Sönke Sierts. Der 63-Jährige kam 1975 zur damaligen Grund- und Hauptschule Langelohe und unterrichtete seither die Fächer Mathematik, Sport, Biologie und Naturwissenschaften. Unwesentlich später, im Jahr 1977, stieß Thomas Kowalski (61) zum Kollegium. Er unterrichtete quasi „alles außer Musik und Englisch“, aber vorrangig Mathematik und Technik. Gisela Krix (60) kam im Jahr 2009 von der Realschule Propstenfeld nach Langelohe. Ihr Tätigkeitsbereich umfasste die Fächer Deutsch, Wirtschaft & Politik und Philosophie.

Zum gleichen Zeitpunkt wie Krix begann auch Reinhard Maß (63) mit dem Unterricht an der heutigen Anne-Frank-Schule. Seine Fächer: Mathematik und Erdkunde. Nicht aus Altersgründen sondern wegen Umzugs wird die 42-jährige Nicole Gottschling die Anne-Frank-Schule verlassen. Sie war dort seit dem Jahr 2004 als Lehrerin in den Fächern Deutsch, Kunst, Weltkunde und Religion aktiv.

Auf die Frage, ob sie froh seien, den Lehrerberuf jetzt aufgeben zu können, antworteten die künftigen Pensionäre, dass sie zumindest nicht „geflohen“ seien. Auch wenn das Aufgabenfeld im Lehrerberuf in den vergangenen Jahren durch die jüngsten und sehr umfassenden Schulreformen nicht gerade einfacher wurde – was auch für den Schulalltag in Langelohe gilt – hätten sie doch viel Spaß gehabt und seien gerne ihrer Arbeit nachgegangen. „Das mag auch sehr darin begründet sein, dass wir hier immer ein tolles Kollegium hatten“, betont Sierts. Insofern gehe man mit einem lachenden und weinenden Auge in die nächste Lebensphase. Angst, in großes Loch zu fallen, hat dabei abner keiner der Pensionäre.

„Endlich gibt es mehr Zeit für unterschiedliche Hobbys“, betont Thomas Kowalski. Und richtig freuen kann sich Gisela Krix, die es einfach toll findet, dass sie künftig nicht mehr so früh aufstehen muss.

Sehr Verständlich: Der bisherige und nicht gerade kurze Anfahrtsweg zu ihrem Arbeitsplatz an der Anne-Frank-Schule ließ den Wecker schon weit vor sechs Uhr in der Frühe erklingen.
 

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