Abrissarbeiten: Hallenbad-Rutsche ist Geschichte

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28. Juni 2018, 16:00 Uhr

Ein paar Mal rüttelt und schüttelt die Baggerschaufel an der grün-beschichteten Polyester-Röhre, dann bricht ein großer Teil der Rutsche wie eine Eierschale in große Stücke und stürzt zu Boden. Gerade einmal 20 Minuten kostet es Baggerführer Jordan Franke vom Abrissunternehmen Bonensteffen, dann ist der Großteil der Badepark-Rutsche Geschichte. Wo einst Kinder auf 82 Metern entlanggerast sind, stehen nur noch drei große Metallpylone mit je fünf Trägern. Die Röhren werden von einer Spezialfirma entsorgt, nur zehn der durchscheinenden Meeres-Applikationen wurden aufbewahrt – daraus sollen vielleicht Lampendekorationen für das neue Bad gebaut werden. „Das Gebäude sieht ganz schön nackt aus“, stellt Bauleiter Thomas Serwe vom Architektenbüro GSF fest. Die Rutsche zu Beginn der Hallenbad-Entkernung zu entfernen, sei notwendig. Der Abriss geht im Inneren des Gebäudes von rechts nach links vonstatten, die Umkleidekabinen sind schon weg, die Stufen im Kinderbereich sollen durch die Fenster entsorgt werden – da war die Rutsche im Weg. Abgeschlossen sein soll die Entkernung Mitte August. Für alle, die der Rutsche nachtrauern: Die Fundamente für den neuen Rutschenturm werden bereits heute gegossen.

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