Abercron plädiert für soziale Marktwirtschaft

Gegen Merkels Flüchtlingspolitik: Michael von Abercron. Foto: Uwe Hüttner
Gegen Merkels Flüchtlingspolitik: Michael von Abercron. Foto: Uwe Hüttner

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22. Juni 2018, 16:29 Uhr

Nur mit den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft wird es auch künftig gelingen, „Wohlstand für alle“ zu ermöglichen. Davon ist Michael von Abercron (Foto), der CDU-Bundestagsabgeordnete des Kreises Pinneberg, überzeugt. Anlass seiner Äußerung ist die vom damaligen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard (CDU) vor 70 Jahren zusammen mit der sozialen Marktwirtschaft eingeführte D-Mark. Deshalb hatten Kanzlerin, Wirtschaftsminister und Finanzminister den Begründer der sozialen Marktwirtschaft während eines Festakts gelobt.

„Es ist allerdings zwingend erforderlich, an den vom Vater des Wirtschaftswunders formulierten Grundsätze festzuhalten, wenn es gelingen soll, Wohlstand für alle auch in Zukunft trotz der Irritationen und Probleme einer veränderten globalen Wirtschaftslage und der drohenden Gefahr des Zerfalls der gemeinsamen Europapolitik sicherzustellen“, sagte von Abercron. Es müsse deshalb unbedingt am Wettbewerbsprinzip festgehalten werden, weil Wohlstand mit marktwirtschaftlichem Wettbewerb und nicht über staatliche Lenkung entstehe.

Wachstum und Wohlstand erforderten jedoch solide öffentliche Finanzen und stabilen Geldwert. Wirtschaftlicher Wohlstand sei wiederum wichtig, denn auf diese Basis könnten sozialstaatliche Anliegen realisiert werden. Von Abercron weiter: „Soziale Absicherung ist von zentraler Bedeutung, sie muss aber bezahlbar bleiben und darf nicht über Schulden finanziert werden.“

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