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Lkw-Kurve in Elmshorn : Ab Freitag wieder freie Fahrt in der City

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Freitag wieder freie Fahrt im Bereich Gerberstraße und Wedenkamp. Gefahrenquelle für Fußgänger und Radfahrer beseitigt.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2015 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Etwas früher als ursprünglich geplant ist der Umbau der Einmündung Gerberstraße / Wedenkamp abgeschlossen. Voraussichtlich bereits am Freitag Nachmittag und nicht erst im Laufe des Montags soll es dort wieder freie Fahrt geben. Bereits am Dienstag konnten die Asphaltierungsarbeiten abgeschlossen werden. Heute und morgen bis gegen 14 Uhr sollen die Fahrbahnmarkierungen sowie die roten Radfahrflächen aufgetragen werden. Dann ist alles fertig.

Die Bauarbeiten hatten vor gut einer Woche, am 7. April, begonnen. Seitdem ist der Wedenkamp aus Richtung Gerberstraße kommend auf den ersten 100 Metern als Einbahnstraße eingerichtet worden. Der in Richtung Gerberstraße fahrende Verkehr wird seitdem über den Flamweg (Einbahnstraßenteil) umgeleitet. Dies hat unter anderem auch in der Gerberstraße und in der Schulstraße vor allem im Berufsverkehr zu Behinderungen und Staus geführt. „Es ist bislang aber eigentlich alles gut gelaufen“, sagt Jens Lindner, der zuständige Mitarbeiter des städtischen Flächenmanagements, angesichts der hohen Verkehrsfrequenz in diesem Bereich. Doch auch er ist froh, dass die Arbeiten zügiger als geplant über die Bühne gehen können.

Der Einmündungsbereich ist erst 2009 neu gebaut worden – warum sind jetzt schon wieder Bauarbeiter im Einsatz? Damals ist alles nach den Vorschriften im zulässigen Minimalumfang gestaltet worden. Mehr hätten die damaligen Fördergeldgeber auch nicht gestattet. Und: Selbst wenn die Stadt die größere Variante selbst bezahlt hätte, wäre das Projekt an den Grundstückseigentümern gescheitert: Die Wohnungsbaugenossenschaft Neue Lübecker wollte nicht mehr Fläche verkaufen als vorgeschrieben, weil die eigenen Planungen für das Eckgrundstück noch nicht entwickelt waren.

Dann stellte sich aber schnell heraus, dass große Sattelzüge und Lastwagen mit Hänger beim Abbiegen von der Gerberstraße in den Wedenkamp immer wieder den Geh- und Radweg überfuhren und damit wartende Fußgänger und Radfahrer gefährdeten. Dies wird auf den Fahrstil der oft unter extremen Druck stehenden Lkw-Fahrer zurückgeführt.

Der Geh- und Radweg im Einmündungsbereich Gerberstraße/Wedenkamp ist zwischen 80 und 110 Zentimeter verlegt und die Fahrbahn in der Kruve entsprechend verbreitert worden. Dafür mussten auch Ampeln versetzt werden. Zugleich gab es neue Fahrbahndecken – rechts im Bild die Asphaltiermaschine.  (Foto: C. Petersen)
Der Geh- und Radweg im Einmündungsbereich Gerberstraße/Wedenkamp ist zwischen 80 und 110 Zentimeter verlegt und die Fahrbahn in der Kruve entsprechend verbreitert worden. Dafür mussten auch Ampeln versetzt werden. Zugleich gab es neue Fahrbahndecken – rechts im Bild die Asphaltiermaschine. (Foto: C. Petersen)
 

Zugleich ergab es sich nach einigen Jahren, dass die Stadt die benötigte Fläche von etwa 30 Quadratmetern doch kaufen konnte. Die Politiker stellten deshalb die etwa 55.000 Euro für den Umbau einschließlich der Asphaltierung zur Verfügung, damit die Gefahren für Fußgänger und Radfahrer beseitigt werden können.

15.000 Euro dieser Summe werden übrigens aus dem Etat 2015 für die Radwegeunterhaltung bestritten, da es sich um die Beseitigung einer Gefahrenstelle handelt, die sich schwerpunktmäßig im Aufstellbereich der Radfahrer befindet.

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