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Anschlussstelle Elmshorn : A23: Vollsperrung Richtung Seeth-Ekholt

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Ab dem 22. April wird die Anschlussstelle der A23 auf Seeth-Ekholter Seite komplett erneuert. Reisende müssen sich auf gravierende Einschränkungen einstellen.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 12:15 Uhr

Elmshorn | Autofahrer aus Elmshorn und angrenzendem Umland müssen sich auf eine neue Mega-Baustelle einstellen. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein wird nach den Osterfeiertagen die Anschlussstelle der A23 auf Seeth-Ekholter Seite komplett erneuern. Dazu werden Auf- und Abfahrt nach Itzehoe oder aus Hamburg kommend sowie die Zuwegung über die Brücke voll gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Horst geleitet.

Im vergangenen Jahr erneuerte der Landesbetrieb die westliche Seite der Autobahnauf- und Abfahrten – also den Bereich auf Elmshorner Seite. Im zweiten Bauabschnitt folgt nun die östliche Seite – Richtung Seeth-Ekholt. Baubeginn ist am 22. April. Im ersten Teilabschnitt der Maßnahme werden bis Anfang Mai die Fahrbahndecken neu asphaltiert. Decke und Bindeschicht sollen ausgetauscht werden. In Teilen auch die unterste Tragschicht, falls notwendig. Dazu sperrt der Landesbetrieb den kompletten Bereich östlich der Autobahnbrücke. Ein Durchfahren des Bereichs ist nicht möglich. Seeth-Ekholt wird aus Richtung Elmshorn kommend über die B431 nicht erreichbar sein.

Im zweiten Teil der Sanierung – etwa ab 2. oder 3. Mai – kann der Verkehr auf der A23 aus Hamburg kommend wieder die Abfahrt benutzen. Die Auffahrt in Richtung Norden bleibt jedoch weiterhin gesperrt. Wegen der Erneuerung des Kreisels an der Stelle bleibt die Durchfahrt über die Brücke in Richtung Seeth-Ekholt weiterhin gesperrt.

Ab 22. April wird die Brücke der B431 über die A23 komplett gesperrt.
Ab 22. April wird die Brücke der B431 über die A23 komplett gesperrt. Foto: Stepmap
 

Der Plan des Landesbetriebes geht davon aus, dass sich diese Arbeiten bis Mitte Mai hinziehen werden. Erst dann kann der Verkehr regulär wieder rollen. Bis dahin ist eine Umleitung über die Anschlussstelle Horst ausgewiesen. Seeth-Ekholter können über Kölln-Reisiek nach Elmshorn fahren. Die Auffahrt auf die A23 in Richtung Hamburg sowie die Abfahrt Elmshorn aus Norden kommend sind von der Baumaßnahme nicht betroffen. Dort können Auto- und Motorradfahrer ungehindert fahren.

„Es wird zu gravierenden Einschränkungen im Verkehr kommen“, erklärt Jürgen Kölln, Verkehrsexperte im Elmshorner Rathaus. Die Stadt Elmshorn habe allerdings keinen Einfluss auf den Bau. Die Sanierung liegt komplett in der Verantwortung des Landesbetriebes.

Wie im ersten Bauabschnitt im vergangenen Jahr wird der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr auchdiesmal Tag und Nacht arbeiten, um den Verkehr und die Nerven der Autofahrer nicht übermäßig zu strapazieren.

„Normalerweise dauern solche Arbeiten acht bis zehn Wochen“, sagt Ole Reimer aus dem Flächenmanagement der Stadt Elmshorn. Mit solch einer komprimierten Aktion dauere die Sanierung hingegen nur etwa drei Wochen.

Anders als im vergangenen Jahr wird Elmshorn selbst im zweiten Bauabschnitt der Maßnahme keine Arbeiten durchführen lassen. 2013 wurde der Bereich an der Kreuzung Ramskamp/Wittenberger Straße neu gestaltet.

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