shz-Gartenschule : Kartoffeln im eigenen Garten oder Hochbeet anbauen und ernten

Kartoffeln bieten ein breites Spektrum an Rezepten: vom Kartoffelsalat bis hin zur Suppe. Der Anbau im eigenen Garten lohnt sich also.
Kartoffeln bieten ein breites Spektrum an Rezepten: vom Kartoffelsalat bis hin zur Suppe. Der Anbau im eigenen Garten lohnt sich also.

Von Deko bis richtig gießen: Hier gibt das Elmshorner Gartencenter Rostock Tipps rund um die Pflanzenwelt.

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10. April 2021, 10:00 Uhr

Elmshorn | Für Saatkartoffeln ist jetzt eine sehr gute Zeit, um sie in die Erde zu bringen. Dazu eignen sich schon wenige Quadratmeter im Beet oder Hochbeet. Die Pflanzen benötigen sandigen oder durchlässigen Boden. Wichtig ist, dass er nährstoffreich ist, weil die Kartoffel zu den Starkzehrern gehört und einen hohen Nährstoffbedarf hat. Organische Dünger wie im Herbst bereits eingetragener Mist oder Oscorna Animalin im Frühjahr bilden eine gute Nahrungsgrundlage.

Das ist beim Setzen zu beachten:

Gesetzt werden die Kartoffeln in einem Abstand in der Reihe von etwa 30 Zentimetern. Der Abstand zwischen den Reihen darf gerne zwischen 50 und 75 Zentimetern liegen. Schauen die ersten Triebe 20 Zentimeter aus der Erde, werden die Kartoffeln im Abstand von etwa drei Wochen angehäuft. Heißt, die frischen Triebe werden mit Erde bedeckt.

Im Hochbeet ist darauf zu achten, dass dieses vor dem Setzen nicht zu voll mit Erde gefüllt wird, um ein späteres Anhäufen mit Hilfe von Blumenerde zu ermöglichen.

Bei allen Sorten gilt: Drei Monate nach dem Setzen kann die Ernte und damit das Kochen beginnen.

Rezept für Kartoffelsalat für 4 Personen

Zutaten:
  • 750g festkochende Kartoffeln
  • 3 gekochte Eier geviertelt
  • 1 Bund Radieschen
  • 150g Mayonnaise
  • 2 Esslöffel Dijonsenf
  • 1 Teelöffel Salz, etwas Pfeffer
Pellkartoffeln kochen, abkühlen lassen, von der Haut befreien und anschließend in Scheiben schneiden. Mayonnaise hinzugeben. Gerne auch Kräuter der Saison wie Bärlauch dazu geben. Radieschen gewaschen und geschnitten beifügen. Mit Senf, Salz und Pfeffer entsprechend würzen und abschmecken.

Große Auswahl an Sorten

Es gibt ein riesiges Sortenspektrum an Kartoffeln. Erlaubt ist, was einem schmeckt. Aber auch die Reifezeit und Optik spielen eine Rolle. „Annabelle“ ist eine frühreife festkochende Kartoffel mit sehr gutem Geschmack. „Leyla“ dagegen ist eine mehlige Sorte, die sich zum Beispiel für Reibekuchen oder Klöße eignet. Die festkochende Kartoffelsorte „Belana“ ist bei uns im Norden ganz besonders beliebt: sehr gute Geschmackseigenschaften und goldgelbes Fleisch machen diese Kartoffel zu unserem Pflanztipp.

Aber auch Sondersorten wie die blaufleischige „St. Galler“ mit ihrem kräftigen Geschmack machen jeden Kartoffelsalat zum Hingucker. Feine kleine Kartoffeln wie die „Bamberger Hörnchen“ lassen insbesondere Feinschmecker auf ihre Kosten kommen. Sie sind wie ein Hörnchen geformt und überzeugen mit einem leicht nussigen Aroma und hohem Eigengeschmack.

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