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Auktion in Elmshorn : 89 Fahrräder unterm Hammer

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Günstige Drahtesel: Die Stadt versteigerte diverse Fundräder - und manch ein Schnäppchen war dabei.

So günstig kommt man nur alle paar Monate in Elmshorn an Fahrräder: Die Stadt hat wieder diverse Fundräder versteigert. Auf dem Klärwerkgelände kamen insgesamt 89 Räder unter den Hammer von Auktionator Kai Krüger. Bei einem Startgebot von Zehn Euro konnten die Drahtesel in Zwei-Euro-Schritten ersteigert werden. Das günstigste Fahrrad ging dabei dennoch für drei Euro weg, das teuerste brachte 110 Euro ein. Die Erlöse kommen der Stadtkasse zugute.

Unterm Hammer landeten alle Fahrräder, die mindestens ein halbes Jahr im Fundbüro der Stadt Elmshorn standen. Christoph Schele aus Elmshorn freute sich dabei über seinen neuen Drahtesel. „Ich brauchte ein einfaches Bahnhofsrad für meine Frau. Deshalb muss es nicht teuer sein“, begründet Schele seinen Kauf. Er hat für das Rad nur 22 Euro zahlen müssen. Zwar habe er sein eigentliches Wunsch-Fahrrad nicht ersteigern können, aber auch bei diesem stimme das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ähnlich ging es auch Sarah Schulte: „Mein Fahrrad ist noch gut in Schuss, und außerdem hat es einen Korb“, sagt die Elmshornerin. Die günstige Gelegenheit, nach zehn Jahren mal wieder Rad zu fahren, wollte sie sich nicht nehmen lassen. Ihr neues Gefährt hat sie 26 Euro gekostet.

Mit ihrem Vater gekommen war auch Janina Düle, die unter anderem ein Fahrrad für 94 Euro erwarb. Der Preis war zugleich einer der höchsten Verkaufspreise an diesem Nachmittag. Ihr Fahrrad will sie vorrangig in der Freizeit nutzen. „Es hat noch eine gute Substanz“, freute sich die Barmstedterin.

Nach ungefähr einer Stunde war die Veranstaltung beendet, nur wenige Räder fanden keinen neuen Besitzer. Diese Fahrräder werden bei der nächsten Auktion, im März 2014, wieder angeboten werden.

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erstellt am 05.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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