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Elmshorner Nachrichten

13. Dezember 2017 | 01:24 Uhr

Elmshorn : 70 neue Laternen im Krückaupark

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Das Flächenmanagement hat für 95.700 Euro insgesamt 70 neue Laternen aufgestellt.

shz.de von
erstellt am 19.Jan.2016 | 14:16 Uhr

Elmshorn | Der Krückaupark erstrahlt seit Neuestem in frischem, vor allem hellerem Licht. Auf über 1,7 Kilometern Weglänge hat das Flächenmanagement der Stadt Elmshorn zwischen Oktober und Dezember insgesamt 70 neue Laternen aufgestellt. Betroffen sind die Spazierwege oberhalb des Schwimmbad-Geländes, zwischen Elsa-Brändström-Schule und Krückaustadion und entlang der Siedlung am Nibelungenring fast bis zur Wittenberger Straße. Die komplette Maßnahme hat sich die Stadt 95.700 Euro kosten lassen.

Der Grund war vor allem der schlechte Zustand der über 30 Jahre alten Laternen, die größtenteils verrostet oder durch Vandalismus beschädigt worden waren. Einige Laternen drohten umzukippen und immer wieder waren Leuchtköpfe durch das Bewerfen mit Steinen und Bällen oder heftiges Schütteln des Mastes beschädigt worden. Die neuen, 4,50 Meter hohen Laternen, die den klangvollen Typnamen „Meike II“ tragen, sind deshalb nicht nur deutlich heller als die alten, inzwischen vom Markt genommenen Quecksilberdampflampen, sondern außerdem auch vandalismussicher. Seit die neue „Meike II“ seit einiger Zeit an bestimmten Orten im Steindammpark steht, hat das Flächenmanagement noch keine Beschädigungen an den Laternen festgestellt.

Dass die 70 neuen Laternen im Krückaupark auf einen Schlag ersetzt wurden, liegt laut Flächenmanagement vor allem an technischen Notwendigkeiten. Würden nach und nach neue Laternen angeschlossen werden, gäbe es Probleme mit der Kabelage. Bereits 2012 und 2013 waren südlich des Schwimmbad-Geländes 15 Laternen erneuert und sechs Laternen neu aufgestellt worden – ebenfalls mit einem vandalismussicheren Leuchtkopf und besserer Leuchtkraft.

Projekt ist nicht abgeschlossen

Das Projekt Parkbeleuchtung ist damit aber keineswegs abgeschlossen. Für dieses Jahr sind bereits Gelder für neue Laternen angemeldet. Besonders im Fokus der Stadtverwaltung stehen der Moordamm Ecke Koppeldamm, der Fußweg zwischen der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße und Liethmoor, der Fußweg zwischen Lupinenweg und Hamburger Straße und der Steindammpark.

In den meisten Fällen ist es nicht möglich, nur die Leuchtmittel zu ersetzen, heißt es aus dem Flächenmanagement. Denn die Leuchtköpfe sind veraltet und passen nicht zu modernen Lampen. Deshalb werden die Laternen entweder komplett ersetzt oder zusätzliche Laternen aufgestellt.

Auf die Standorte ist das Flächenmanagement zum großen Teil mit Hilfe der engagierten Bürgerin Patricia Capurso aufmerksam geworden, die seit Herbst vergangenen Jahres über die sozialen Netzwerke dunkle „Angst-Orte“ in Elmshorn sammelt und an die Verwaltung weiterleitet. Dort ist man sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit. „Frau Capurso macht eine super Arbeit. Sie prüft die betreffenden Orte, bevor sie damit zu uns kommt und macht nur vernünftige Vorschläge, die wir voll und ganz nachvollziehen können“, erklärt Amtsleiterin Petra Langefeld. Gerne könnten sich die Bürger mit ihren Anliegen auch direkt an das Flächenmanagment wenden unter der E-Mail-Adresse flaechenmanagement@elmshorn.de. Schließlich könnten die Verwaltungsmitarbeiter nicht immer und überall in der Stadt unterwegs sein und seien deshalb dankbar über Hinweise aus der Bevölkerung.

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