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Elmshorner Nachrichten

24. August 2017 | 01:20 Uhr

6017 Passagiere in 2016 befördert

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Jahreshauptversammlung Der Verein zur Erhaltung der Fähre Kronsnest zieht Bilanz / Vorbereitungen für Jubiläum laufen

Die Mitglieder des Vereins zur Erhaltung der historischen Fähre Kronsnest stecken momentan mittendrin in den Planungen für das 25-jährige Jubiläum von Deutschlands kleinster handbetriebener Fähre. 39 Mitglieder und zwei Gäste nahmen jüngst an der Hauptversammlung im Fährhaus Spiekerhörn teil. Vereinschefin Petra Sommer begrüßte die Anwesenden, bevor Niels-Uwe Saß die wichtigsten Fakten in seinem Bericht zusammenfasste. Insgesamt querten im vergangenen Jahr 6017 Passagiere die Krückau mit der „Hol Över“. Hochbetrieb herrschte insbesondere am 1. Mai mit 870 Passagieren, zwei Fährleuten und zwölf Helfern zur Saisoneröffnung an beiden Ufern der kleinen Fähre. Zum traditionellen Saisonende am 3. Oktober schauten 650 Fahrgäste vorbei.

„In diesem Jahr wird es zu einer Sperrung der Bundesstraße kommen. Dies wird uns vermutlich Fahrgäste kosten“, warf Saß einen Blick voraus. Außerdem werde es 2017 zu Fahrpreisanpassungen kommen. Geplant sind obendrein neue Betriebszeiten, so dass die Mittagspause zukünftig entfällt. Im kleinen Fährmuseum soll sich dieses Jahr thematisch alles um die Fähre Kronsnest und das Jubiläum drehen.

Los geht die Saison wie immer am 1. Mai. Am genauen Programm wird noch gearbeitet. Für den 4. Juni ist ein Kindertag in Planung, und am 10.    September lädt die Fährcrew zum Kartoffeltag ein. Am 3. Oktober heißt es dann auch schon wieder Abschied nehmen von der 2017er Saison mit Kürbistag und Drachenfest.

Die „Hol Över“ hat 1993 den Betrieb aufgenommen, was eigentlich nicht ganz stimmt, denn bis 1968 war die Fähre bereits an gleicher Stelle als Beförderungsmittel im Dienst. Als sie jedoch Ende der 1960er Jahre nicht mehr rentabel war, folgte die Schließung.

Bis sich 1992 ein Trägerverein gründete, der für die Wiederflottmachung der Fähre sorgte. Gefertigt wurde der hölzerne Kahn aus massivem Eichenholz. Gekentert ist die Fähre in ihren nun knapp 25 Dienstjahren noch nie. Die Mitglieder des Fährvereins haben übrigens nicht nur die „Hol Över“ wieder auf Hochglanz gebracht, sondern auch die Wege und das Umfeld bis hinunter zum Flussbett wieder hergerichtet.


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