41 Einsätze in 2017 gemeistert

 Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen die neu aufgenommenen, beförderten und geehrten Mitglieder der Wehr Kölln-Reisiek.
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Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen die neu aufgenommenen, beförderten und geehrten Mitglieder der Wehr Kölln-Reisiek.

Jahreshauptversammlung der Kölln-Reisieker Feuerwehr / Auszeichnung für Ex-Bürgermeisterin Karin Röder

shz.de von
08. Januar 2018, 17:00 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr Kölln-Reisiek hat ein eher ruhiges Jahr hinter sich. Dies war dem Rechenschaftsbericht des Wehrführers Michael Bunk zu entnehmen, den er auf der Jahreshauptversammlung im Gemeindezentrum hielt. Weitere Tagesordnungspunkte waren der Bericht des Jugendgruppenleiters Sebastian Berg, Neuaufnahmen, Beförderungen, Ehrungen und Wahlen. Zu den Gästen zählten unter anderem Bürgermeisterin Kerstin Frings-Kippenberg sowie der Elmshorner Wehrführer und Stellvertretende Kreiswehrführer Stefan Mohr.

Das Gemeindeoberhaupt betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung der Wehr, die außer der Brandbekämpfung noch eine Palette anderer Aufgaben erfüllen müsse. „Wir haben eine tolle, aktive Feuerwehrtruppe hier vor Ort, die den Bürgern ein sicheres Gefühl gibt“, stellte sie fest. „Für die vielen Stunden Ihres Engagements für die Dorfgemeinschaft möchte ich mich im Namen aller Bürger bedanken.“

Mohr hob in seinem Wortbeitrag auf die Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg ab und auf die vielfältige Unterstützung, die Kölln-Reisieker Brandschützer auf Kreisebene leisten.

Insgesamt rückten die Kölln-Reisieker Brandschützer 2017 zu 41 Einsätzen aus, wie Bunk mitteilte. Auch wenn die Zahlen hoch seien, so bleibe doch festzustellen, dass es in den meisten Fällen glimpflich ausgegangen sei. „Die meisten Tätigkeiten waren mit kleinem Besteck zu erledigen“, sagte der Feuerwehrchef. „Alle Alarmierungen stellten sich als nicht schlimm oder gleich als Fehlalarm heraus.“

Im aktiven Dienst befinden sich 51 Männer und drei Frauen einschließlich die wiederbelebte Reserve. Fünf Mitglieder sind auf Kreisebene im ABC-Zug/Löschzug Gefahrgut tätig, einer in der Technischen Einsatzleitung und ein weiterer im Presseteam des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg.


Gute Zusammenarbeit mit Elmshorn

Bunk nannte weitere Zahlen. So wurden 19 Lehrgänge auf Kreis- und fünf auf Landesebene besucht. Besonderheiten im Ausbildungsjahr waren der Brandübungscontainer auf dem Gelände FTZ, die Übung mit der Wehr Seeth-Eekholt und die Drehleiterausbildung mit der Wehr Elmshorn, die auch bei der Jahreshauptübung Unterstützung leistete. „Die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren wollen wir auch in diesem Jahr pflegen und teilweise auch verstärken. Wir brauchen einander“, betonte Bunk.

In vielen Punkten ergänzt und modernisiert wurde die Ausrüstung. In diesem Jahr stehen eine Komplettüberholung der Atemschutzgeräte und die Neubeschaffung von Masken an. Abschließend dankte der Wehrführer der Bürgermeisterin für die vertrauensvolle Zusammenarbeit: Man spüre Unterstützung quer durch die gesamte Gemeindevertretung. Aber auch der Verwaltung des Amts Elmshorn-Land, dem Förderverein, den passiven Mitgliedern, der Ehrenabteilung, dem Vorstand und nicht zuletzt den Kameraden sprach er Dank für ihr Engagement aus.

26 Jugendliche, davon sieben weiblich, gehören der Jugendfeuerwehr an. Sie leisteten im vergangenen Jahr insgesamt 15 Dienste, die unter verschiedene Themen gestellt waren wie „Funken“ und „Technische Hilfeleistung“. Ihre Aktivitätenliste ist aber länger und reicht vom Einsammeln der Tannenbäume bis hin zur Begleitung eines Laternenumzugs.

Eine besondere Auszeichnung wurde auf der Veranstaltung der ehemaligen Bürgermeisterin Karin Röder zuteil. Sie erhielt als Anerkennung für ihre hervorragenden Dienste um die Organisation die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille verliehen.

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