zur Navigation springen

Postsportverein Elmshorn : 391 Schüsse - dann erst fiel der Vogel

vom

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 07:10 Uhr

ELMSHORN | Zum "Großen Vogelschießen" hatte der Postsportverein Elmshorn eingeladen. Etwa 50 Gäste und 27 Schützen waren dabei. "Wir veranstalten das Vogelschießen so ungefähr seit dreißig Jahren", weist Postsportvereins-Vorsitzender Klaus-Peter Schliemann auf die Tradition dieser Veranstaltung hin, die am 1. Mai auf dem Schießstand des Vereins an der Klaus-Groth-Promenade durchgeführt wurde. Wichtig: "Das Vogelschießen ersetzt bei uns nicht das Königsschießen. Das findet im Herbst statt und endet mit dem Ausrufen des Schützenkönigs!"

Das Vogelschießen, das auf mittelalterliches Brauchtum zurückgeht, ist beim Postsportverein auch für "Fremdschützen" offen - und zehn Schießsportler machten denn auch von dieser Gelegenheit Gebrauch.

Zu Beginn der Veranstaltung sah es an der Klaus-Groth-Promenade noch nach einem schnellen Durchgang aus - Krone und Reichsapfel waren recht schnell gefallen. Doch die anderen Attribute - Zepter und die zwei Flügel - brauchten dann ihre Zeit. Und vor allem: "Der Vogel selbst war hartnäckiger, als wir gedacht hatten", meinte Schliemann. Und so fiel der Namensgeber des Schießens erst um 17.15 Uhr nach einem Schuss von Eva Sievers. Die Veranstaltung hatte damit eine Stunde länger gedauert als im vergangenen Jahr. Und es waren mehr Schüsse nötig: Insgesamt wurden dieses Mal 391 abgegeben - 2012 waren es 328.

Die erfolgreichen Schützinnen und Schützen beim diesjährigen Vogelschießen des Postsportvereins waren Bärbel Friebel (Krone), Helge Ossenbrüggen (Reichsapfel), Kenan Türkel (Zepter), Christian Peetz (linker und rechter Flügel) sowie Eva Sievers (Vogel).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen