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Elmshorner Nachrichten

13. Dezember 2017 | 14:36 Uhr

Elmshorn : 350 Zuschauer sehen die Musik-Gala

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Von Klassik bis Rock war alles dabei: 350 Besucher sahen und hörten bei der Musik-Gala in Elmshorn sieben hochkarätige Künstler und Gruppen im Saalbau.

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2017 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Über eine gehörige Portion Musik mit teilweise überaus sehenswerten Show-Elementen konnten sich rund 350 Besucher während der 6. Elmshorner Musik-Gala freuen, die am vergangenen Sonntag im Saalbau am Adenauerdamm ausgerichtet wurde. Rund zweieinhalb Stunden dauerte das breit gefächerte und überaus stimmungsvolle Programm mit diversen Interpreten aus der Krückaustadt inklusive einer Pause von rund 20 Minuten.

Vielseitig: Alina Persson von der Gruppe „Three Stripes“
Vielseitig: Alina Persson von der Gruppe „Three Stripes“. Foto: Ulf Marek

Durch die Veranstaltung führte Thorsten Mann-Raudies, der beim Auftakt der Veranstaltung selbst als Mitglied des „Concerto Elmshorn“ aktiv wurde, als dieses ein bemerkenswertes Werk aus der Barockzeit darbot, das erst vor kurzer Zeit entdeckt wurde: die Ouvertüre Nr. 2 G-Dur von Johann Bernhard Bach (1676 bis 1749), einem Cousin zweiten Grades des berühmten Thomaskantors Johann Sebastian Bach.

Der Beginn gefiel und wurde mit viel Applaus seitens des Publikums bedacht, das sich in der Folge aber auch von ganz anderen Musikstilen und deren Aufführungsformen durchweg begeistern ließ. So direkt im Anschluss von dem Tenor Mathias Post, der in der Begleitung von Thomas Grabmüller am Klavier unter anderem den Franz-Lehàr-Evergreen „Gern hab ’ ich die Fraun’n geküsst“ mit seiner kraftvollen Stimme sehr gefühlvoll sang, und beim vorletzten Programmpunkt vor der Pause, der von dem Abalone-Quartett – bestehend aus Bernd Ahlert, Michael Bentzien, Winfried Stegmann und Clemens Völker - ausgefüllt wurde: Die vier Gitarristen ließen vor allem die Fans akustischer Gitarrenklänge aufhorchen, als sie unter anderem Kompositionen von Ariel Ramirez und Glenn Caluda intonierten.

Wesentlich lauter, aber nicht weniger mitreißend präsentierte sich im Anschluss das „Vielharmonie Orchester Elmshorn“ unter der Leitung von Wolf Tobias Müller, das im Big-Band-Sound Auszüge aus „Carmina Burana“ von Carl Orff sowie das Medley „God save the Queen“ mit bekannten Hits der weltberühmte Rockgruppe „Queen“ wie „We will rock you“ für ihren Auftritt vorbereitet hatte.

Gut bei Stimme: Tenor Mathias Post.
Gut bei Stimme: Tenor Mathias Post. Foto: Ulf Marek

Mit einem Augen- und Ohrenschmaus der besonderen Art ging es nach der Pause weiter, als die Mädchen und Jungen der Fame Academy unter der Leitung von Souzan Alavi ihr Abba-Medley „Mamma Mia“ in einer sehr lebhaften Weise auf die Bühne des Saalbaus brachten. Mehrere nahezu perfekt choreografierte Tanzeinlagen samt eingepflochtender kleiner Spielszenen wurden dem Publikum in sehr unbekümmerter Weise und souverän präsentiert, so dass die Intensität des Applauses nach der Darbietung merklich anstieg.

„Jetzt würden Sie gerne noch eine Zugabe haben, richtig?“, reagierte Moderator Mann-Raudies, der aber um Verständnis bat, dass der weitere Programmablauf gebot, die nächsten Künstler unmittelbar zu empfangen. Aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch an, denn auch das Restprogramm kam beim Publikum gut an und wurde mit viel Beifall bedacht.

Zunächst der Auftritt der dreiköpfigen Gruppe „Three Stripes“, einer aufstrebenden Elmshorner Nachwuchsband - bestehend aus Alina Persson, Andreij Rangenau und Jakob Zerer - mit ausschließlich eigenen Kompositionen und zum Finale das Gastspiel der Gruppe „Red Clay“, dessen aufgrund technischer Probleme verzögerter Beginn mit kurzweiligen Interviews von Mann-Raudies gekonnt überbrückt wurde.

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