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Elmshorn : 32.000 Euro für den Fußgängertunnel am Bahnhof

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Willkommensgruß für Bahnfahrer - die Unterführung ist jetzt viel heller. Zu sehen sind Stadtwappen statt Automaten.

Elmshorn | Da ist für Elmshorns Bürgermeister Volker Hatje (parteilos) ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen: Im Bahnhofstunnel zwischen König- und Mühlenstraße werden die Passanten und Reisenden mit einem schwungvollen „Willkommen in Elmshorn“ nebst farbigem Stadtwappen begrüßt. Auf das neue Fliesenmosaik schaut zumindest jeder, der von den Zügen die Treppen herunter geht, um durch den Tunnel in die Stadt zu gelangen.

„Es ist toll geworden“, sagte Hatje bei der offiziellen Einweihung der renovierten Unterführung und meinte mit Blick auf die frisch geflieste Nordwand, dass hier jetzt das „schönste Wappen, das wir in der Stadt haben“, zu sehen sei. Zu Dieter Baas, dem Inhaber der Elmshorner Firma Fliesen-Baas gewandt, ergänzte das Stadtoberhaupt: „Das ist eine Meisterleistung.“

Baas erläuterte, dass nur mit neuester Wasserstrahltechnik bei einem Druck von 3200 bis 3500 bar ein so filigranes Stadtwappen als Mosaik entstehen könne. Der Seniorchef des Traditionsbetriebes hatte bereits vor 27 Jahren beim Bau des Tunnels die Panorama-Ansicht Elmshorns auf der gegenüberliegenden Seite des Tunnels mit Fliesen hergestellt und gespendet. Und: Baas war jetzt bei der Renovierung der Mann der Stunde. Als „Reliquienverehrer“, wie er sich bei diesem Thema selbst bezeichnet, hatte er auch nach fast drei Jahrzehnten noch genug Originalfliesen auf Lager, um die 10,20 Meter lange und 2,40 Meter hohe Fläche neu zu gestalten, an der bis vor etwa zwei Jahren die Fahrkartenautomaten standen und seitdem eine unansehnliche Bretterwand den Durchgang nicht gerade verschönerte.

„Der ganze Tunnel sah einfach schrecklich aus“, meinte d auch der Bürgermeister. Jetzt wurde mit Mitteln des Landes das Teilstück der Wand grunderneuert, die Decke weiß gestrichen und alles mit modernen LED-Lampen erleuchtet. Auch neue Vitrinen wurden montiert. Alles zusammen hat die Umsetzung etwas gedauert und etwa 32.000 Euro gekostet, doch auch Andrea Gebbeken, zuständige DB-Regionalbereichsleiterin , zeigte sich mit dem neuen „Eingangstor zur Bahn“ sehr zufrieden. Klar, denn jetzt steht es sogar geschrieben: „Willkommen in Elmshorn.“

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erstellt am 11.Feb.2015 | 10:00 Uhr

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