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Förderverein : 250.000-Euro-Geschenk ans Industriemuseum

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der Förderverein hat in zehn Jahren die Kultur der Stadt Elmshorn tatkräftig unterstützt. Die Mitgliederzahl liegt mit 224 auf Rekord-Niveau.

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erstellt am 13.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Damit hatten die 13 Frauen und Männer im Dezember 2003 nicht gerechnet als sie den Förderverein des Industriemuseums Elmshorn aus der Taufe hoben: Zehn Jahre später ist aus der kleinen Gruppe eine 224 Mitglieder zählende Gemeinschaft von engagierten Unterstützern geworden, die sich schlagkräftig und effektiv für das Haus in der Catharinenstraße und das Konrad-Struve-Haus der Ortsgeschichte in der Bismarckstraße einsetzt. In zehn Jahren brachten die Förderer rund 250.000 Euro auf, um die kulturelle Institution der Stadt immer wieder zu verbessern und die Wahrung, Erforschung und Präsentation der Elmshorner Geschichte für die Zukunft zu ermöglichen.

„250.000 Euro – Das ist eine Summe, auf die wir zu Recht stolz sein können“, sagte die Vereinsvorsitzende Monika Dormann während der Hauptversammlung der Förderer im Museum. Und mit Freude verkündete sie auch den erneuten Höchststand an Mitgliedern. Stetig sei die Gruppe der Förderer bislang gewachsen, auch wenn der Anstieg in jüngster Vergangenheit langsam abflache. Ihr Ziel ist allerdings klar: Möglichst schnell soll die Marke von 250 erreicht werden. „Die Mitglieder und ihre Beiträge sind die Basis unserer Arbeit“, stellte Dormann fest. Gut 40 von ihnen waren zur Jahresversammlung gekommen.

Alle Förderer sind allerdings froh, dass die Arbeit des Vereins sich nicht allein auf die Beiträge der Mitglieder stützen muss: Allein 2013 gingen etwa 35.000 Euro an Spenden ein, einige Beträge von Firmen wie die Sparkasse Elmshorn oder auch die Optiker-Kette Fielmann, andere aber auch von einzelnen Mitgliedern, die zum Beispiel zugunsten des Museums bei einem Fest auf Geschenke verzichtet hatten. „35.000 Euro Spenden zeigen ein großes Vertrauen, dass in unsere Arbeit gesetzt wird“, so Dormann.

Dass dieses Vertrauen auch nach zehn Jahren gerechtfertigt ist, stellte Peter Dölling während der Versammlung fest: Er hatte gemeinsam mit dem Sparkassen-Vorstandsmitglied Thorsten Stockfleth die Finanzen des Vereins geprüft und den Förderern eine „vorbildlich geführte“ Kasse bescheinigt. „Dem Kassenwart Jochim Wraage können wir nur unser Kompliment aussprechen“, sagte Dölling. Einstimmig entlasteten die Mitglieder danach Wraage und den gesamten Vorstand, bevor alle zur Wiederwahl stehenden Vorstandsmitglieder der Reihe nach einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden. Neu im Gremium: Klaus Harms als zweiter Beisitzer.

Wie seit der Gründung des Vereins, so stellte die Vorsitzende auch während der 11. Hauptversammlung die vom Vorstand und der Museumsleitung für das laufende Jahr ins Auge gefassten Projekte genau vor. Dormann erhielt dann nach einer Aussprache das einstimmige Okay für die Pläne. So wird die von der Stadt Elmshorn finanzierte Renovierung des zweiten Obergeschosses durch zahlreiche Anschaffungen, Erneuerungen und Restaurierungen ergänzt, was allein mit insgesamt rund 17.000 Euro zubuche schlagen wird. Und auch die Aufwertung der Dauerausstellung im ersten Obergeschoss soll 2014 angegangen werden. Gern wollen die Förderer für das Museum noch eine zweite Hörstation oder sogar eine zweite Medienstation, wie sie bereits im Konrad-Struve-Haus erfolgreich in Betrieb ist, anschaffen – wenn denn das Geld dafür reicht.

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