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Elmklang-Fans rocken ab : 200 Besucher feiern ausgelassen im Langeloher Hof

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Kahuna überzeugen als Headliner beim Festival in Elmshorn.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2017 | 12:30 Uhr

Elmshorn | Wummernde Bässe, kräftige E-Gitarrenklänge und drei Rockröhren – das war der Sound des 4. Elmklangfestivals in Elmshorn. Gefeiert wurde am vergangenen Freitag im Langeloher Hof. Rund 200 Rockfans tanzten, sangen und jubelten den drei Bands zu. Mit von der Partie waren die fünf erfahrenden Musiker von Jackbox, die Deutschrockerin Tyna mit ihrer Band und die Headliner des Abends Kahuna.

Mit Herzblut und jeder Menge Begeisterungsfähigkeit heizte die Band Jackbox dem bis dahin etwas zurückhaltenden Publikum ein. Vor allem ihr selbstkomponierter Song „You Rock“ brachte die Menge schließlich zum Beben. „Er ist als eine Hymne an die Fans zu verstehen, ohne die alles Proben vergebens wäre“, verrät der Bassist Stefan Kirch. Sie blicken mittlerweile auf 31 Jahre Bühnenerfahrung zurück und sind ein eingespieltes Team, was auf der Bühne deutlich zu spüren ist. Auch Tyna und ihre Musiker hielten die Stimmung am Kochen. Sie ist sogar zweifache Preisträgerin: Im Jahr 2015 gewann die charismatische Sängerin beim Deutschen Rock und Pop Preis in den Kategorien „Bester Deutscher Song“ und „Bestes Musikvideo“. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern sang sie fast ausschließlich deutsche Rocksongs.

Ihre Musik variiert zwischen energiegeladenen, lauten Passagen und ruhigen Zwischentönen. Doch gerade diese Vielfalt in Repertoire und Stil ist es, die den Elmklangsound ausmacht. Organisator Matze Siemers ist sichtlich zufrieden. „Ich gucke mir jede Gruppe vorher einmal im Probenraum und auf einem Live-Konzert an und wähle danach aus“, erklärt Siemers. Ihm gehe es in erster Linie darum, wieder ein Stück Kultur in Elmshorn zu schaffen. Dabei sei es ihm nicht wichtig, besonders viel Geld einzunehmen. „Ich mache hier alles zum Selbstkostenpreis und habe viele ehrenamtliche Helfer, die hier mit mir alles auf die Beine stellen. Das ist echt großartig“, stellte er fest.

Kahuna überzeugte mit ihrer Bühnenpräsenz und einem ungewöhnlichen Musikmix aus Alternative Rock, Metal und Grunch.

Kahuna überzeugte mit ihrer Bühnenpräsenz und einem ungewöhnlichen Musikmix aus Alternative Rock, Metal und Grunch.

Foto: con
 

Für die Headliner Kahuna war es ein ganz besonderer Abend, denn sie konnten ihren Fans nun ihr erstes eigenes Album mit dem Titel „World Behind“ präsentieren. „Die Songs aus dem Album sind schon länger bekannt, aber jetzt sind sie endlich auf einer CD zu hören“, sagen sie. Sängerin Maya Witulski und Gitarristin Mia Finn seien dabei zuständig für die Texte und Rest der Band für die musikalische Umsetzung. „Wir schreiben über alles, was uns momentan bewegt. Das sind ganz unterschiedliche Themen. Wir wollen auch Dinge ansprechen in unseren Liedern, über die sonst keiner singt“, erklärt Witulski. Mit ihrer Musik sprengen sie beinahe alle festgelegten Genres, weswegen sie ihren Stil selbst als „Womanfronted Alternative-Grunge-Rock-Pop-Metal“ beschreiben. Was sich im ersten Moment vielleicht wie eine kuriose Mischung anhört, funktioniert auf der Bühne umso besser. Die junge Band verstand es, ihr Publikum mit ihrer Musik zu fesseln und sorgte somit für einen runden Abschluss des Rockabends.

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