zur Navigation springen

Elmshorn : 17.000 Gäste: Rekordbesuch im Industriemuseum

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Hafenausstellung und die Schipperparade sind der Renner im Elmshorner Museum. Auch das Fernsehen hatte 2013 großes Interesse.

shz.de von
erstellt am 19.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Die Hafenausstellung und die Schipperparade im Hafen haben dem Industriemuseum Elmshorn 2013 einen neuen Besucherrekord beschert: 17.363 Gäste kamen in das historische Haus in der Catharinenstraße und seinen Außenstellen sowie zu den Veranstaltungen der Elmshorner Kultureinrichtung – so viele wie nie zuvor in der 23-jährigen Geschichte des Museums.

Die von der Arbeitsgemeinschaft (AG) Hafen des Museums in Zusammenarbeit mit den Wassersportvereinen Elmshorns organisierte Schipperparade im Hafen der Stadt als Eröffnungswochenende für die Sonderausstellung „Tor zur Elbe – Hafen im Gezeitenwandel“ lockte viele Besucher jeden Alters an. Die am Wasser ausgestellten Exponate und die Ausstellung in der Museumswerft bei Elmshorns historischem Ewer „Gloria“ waren ebenfalls gut besucht. Rund 5500 Gäste zählte das Museumsteam im Sommer am Hafen.

Doch selbst wenn man die gute Resonanz bei diesem Ausstellungs- und Veranstaltungshöhepunkt – aus welchem Grund auch immer – völlig außer Acht lassen würde und weitere 905 Nutzer bei externen Veranstaltungen (Vermietung der Museumsräume) ebenfalls subtrahiert, verbleiben im Jahre 2013 immer noch 10.958 Museumsbesucher. Das sind mehr als im Vorjahr (2012: 10.094), und die Bilanz läge dann immer noch nur leicht unter der bislang geltenden Rekordmarke aus dem Jahre 2011, in dem vor allem die beliebte Barbie-Ausstellung 12.183 Gäste ins Haus lockte.

Museumsleiterin Bärbel Böhnke sieht denn auch neben der Hafenschau noch weitere Gründe für die sehr gute Bilanz 2013: Sie bedankte sich während der Hauptversammlung des Fördervereins des Industriemuseums ausdrücklich bei der Stadt und deren Politiker dafür, dass vom 1. April nach einem Jahr Vakanz wieder ein wissenschaftlicher Volontär eingestellt werden konnte. Ohne die Hilfe des Historikers Alexander Römer seien viele Projekte und Angebote des Jahres 2013 gar nicht realisierbar gewesen.

Römer kümmert sich auch wieder verstärkt um die Öffentlichkeitsarbeit des Museums. Böhnke lobte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit den Medien in der Stadt und aus dem Kreisgebiet. Sie freue sich aber auch, dass die Arbeit am Elmshorner Museum zunehmend überregional Interesse errege: Sieben Drehtermine mit verschiedenen Teams des Norddeutschen Rundfunks (NDR) habe es 2013 gegeben. „Das hatten wir noch nie in einem Jahr“, so Böhnke.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen