Elmshorn : 150 Schüler fit für den Chef

Auch 100 Betriebe aus dem Kreis Pinneberg beteiligten sich am Berufsschul-Projekt "Bewerbungstraining" der Berufsfachschulen

Avatar_shz von
16. März 2013, 08:02 Uhr

Elmshorn | Als allererste Veranstaltung in der frisch renovierten Aula der Beruflichen Schule Elmshorn fand das Abschlusstreffen des Projektes "Bewerbungstraining" der kaufmännischen Berufsfachschulen statt. Etwa vierzig Schüler, Lehrer und Vertreter von Betrieben aus dem Kreis Pinneberg nahmen daran teil. In Zusammenarbeit mit etwa hundert Ausbildungsbetrieben der Region und verschiedenen Kooperations-Partnern haben die Unterstufenklassen der kaufmännischen Berufsfachschulen an der Beruflichen Schule Elmshorn - zirka 150 Schüler - jetzt ihr Projekt "Bewerbungstraining" beendet.

Im Verlauf dieser schulischen Aktivität hatten die Klassen zweimal das Berufsinformationszentrum in Elmshorn besucht, in Rollenspielen Bewerbungsgespräche simuliert sowie das Schreiben von Bewerbungen und das Zusammenstellen von Bewerbungsmappen geübt. Jeder Einzelne hatte sich dann ganz konkret bei einem Betrieb beworben und dort ein fast richtiges Einstellungsgespräch durchlebt - ein Gespräch, das im Anschluss dann gemeinsam analysiert und ausgewertet wurde.

Während der Projekt-Abschlussveranstaltung begrüßten Schulleiterin Margarete Weber und Projektleiterin Sybille Lemke die Gäste und dankten für das Engagement, das alle Beteiligten gezeigt haben. Teilnehmer blickten in kurzen Präsentationen auf den Verlauf des Projekts zurück und präsentierten Rückmeldungen und Erfahrungen der Schüler. Im Anschluss daran diskutierten Vertreter der Betriebe und der Schule sowie die Jugendlichen in sechs Tischrunden über drei Fragestellungen, die während des Bewerbungsverfahrens immer wieder aufgetaucht waren: Wie gut soll man als Bewerber über den Betrieb, in dem man sich bewirbt, Bescheid wissen? Was ist unter "angemessener Kleidung" für das Bewerbungsgespräch zu verstehen? Und: Ist eine Bewerbungsmappe heute überhaupt noch zeitgemäß? Abschließend wurde eine Reihe von Aspekten aus diesen Tischgesprächen für das Plenum vorgestellt. Abteilungsleiter Sven Lange unterstrich in seinem Schlusswort noch einmal die Bedeutung des gesamten Projekts für die Jugendlichen und dankte den beteiligten Betrieben für ihr Engagement und die zusätzliche Arbeit, die sie für die Jugendlichen auf sich genommen haben.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen