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Synode beschließt Konzept Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf setzt auf mehr Klimaschutz

Von Christian Brameshuber | 24.09.2022, 17:00 Uhr

Im November soll ein „Klimatopf“ beschlossen werden. Dann steht auch fest, wie viel Geld für die einzelnen Projekte zur Verfügung steht.

Mobilität, Gebäude und Beschaffung: Wenn es um diese Themen geht, sollen im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf in Zukunft Klimaaspekte stärker berücksichtigt werden. Wie der Kirchenkreis mitteilt, hat die Synode im September bei ihrer Tagung in Elmshorn ein umfassendes Klimaschutzkonzept für den Kirchenkreis mit seinen 38 Kirchengemeinden beschlossen. Die wichtigsten Punkte lauten:

  1. In Beschlüssen des Kirchenkreises sollen die Umweltauswirkungen künftig genauso aufgeführt werden, wie etwa die finanziellen Auswirkungen.
  2. Die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen, insbesondere Photovoltaik, soll auf kirchlichen Liegenschaften ausgebaut werden.
  3. Der Kirchenkreis will zudem bauliche Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich fördern.
  4. Umstieg auf E‐Mobilität: Ende 2027 soll der Betrieb der Fahrzeuge treibhausgasneutral sein.
  5. Der Kirchenkreis will sich stärker mit außerkirchlichen Akteuren wie zum Beispiel Kommunen austauschen, um zum Beispiel Gebäude effizienter zu nutzen.

„Klimaschutz, also die Bewahrung der Schöpfung, ist seit jeher ein ureigenes Thema der Kirche und der Christinnen und Christen.“ So steht es in der Präambel des neuen Klimaschutzkonzepts. Mit welchen finanziellen Mitteln der Klimaschutz ausgestattet wird, blieb zunächst offen. Die Synode beauftragte den Kirchenkreis zu prüfen, welche Summe möglich wäre und einen Vorschlag zu machen. In der Novembersynode wird ein „Klimatopf“ dann mit dem Haushalt für 2023 beschlossen.

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