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Einwohnerversammlung: Ideen zur Verkehrsberuhigung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2016 | 13:46 Uhr

Neben der Abstimmung über die Frage, ob der Haseldorfer Hafen touristisch aufgewertet werden soll, ging es auf der Einwohnerversammlung in Haseldorf auch um die Verkehrssituation im Ort. Sie ist insbesondere an Sommerwochenenden angespannt, wenn Ausflügler anreisen. Zur Sicherheit von Fußgängern im Bereich der Straße Achtern Dörp werden Bordsteinerhöhungen aus Recycling-Kunststoff, sogenannte Flensburger Hüte, angebracht. Die Frage, ob die Straße Neuer Weg aus Gründen der Verkehrsberuhigung in Höhe des Seniorenheims gesperrt wird, soll in den Fachausschüssen beraten werden. Nach eigener Aussage wohnen zwei Seelen in der Brust von SPD-Gemeindevertreter Boris Steuer. Während der Planungsphase war ihm das Projekt Hafenausbau ans Herz gewachsen. Doch im Hinblick auf die Kosten und die anderen Projekte im Ort, die angepackt werden müssten, stimmte er mit „Nein“. Sein Parteifreund Frank Schoppa sagte: „Tourismus an sich ist nicht schlecht. Was wir für Haseldorf brauchen, ist ein Gesamtkonzept, das Verkehr, Tourismus und die Bedürfnisse der Bürger berücksichtigt.“ Auch die Vorsitzenden des Wassersportclubs Haseldorf meldeten sich zu Wort. „Wir haben 2011 ein Angebot über 13  000 bis 17  000 Euro für die Erneuerung der maroden Dalben eingeholt“, sagte Volker Hau-schildt. „Bis auf die Dalben haben die Wassersportler keine Wünsche“, betonte Dieter Sellmann. Norbert Jaedicke, Vorsitzender des Vereins Tourismus in Marsch und Geest, bedauerte, dass der Hafenausbau abgelehnt wurde. Er hatte gehofft, dass das Ausflugsboot „Tidenkieker“ hier in Zukunft Station machen könnte.

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