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Autos beschädigt : Ehemalige Discothek in Lübeck eingestürzt

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In Lübeck stürzt am Nachmittag eine ehemalige Disco ein. Einige Straßen im Stadtteil Moisling sind nicht passierbar. Ein Großeinsatz für Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und THW. Menschen werden nicht in den Trümmern gefunden.

Lübeck | Schock am Nachmittag: Im Lübecker Stadtteil Moisling stürzt kurz vor 16 Uhr ein Backsteinbau teilweise ein. Das Gebäude wurde früher als Discothek genutzt. Die „Alte Scheune“ stand seit mehr als 20 Jahren leer. Die Ursache für den Einsturz ist noch unklar. Weil Feuerwehr und Rettungskräfte mit einem Großaufgebot angerückt sind, wurde die Kreuzung Strecknitzstraße, August-Bebel-Straße, Moislinger Berg vorübergehend voll gesperrt.

Anfangs wird berichtet, dass drei Menschen vermisst werden. Es sei nicht ausgeschlossen, dass sie vom Schutt begraben wurden. Obdachlose nutzten die Ruine hin und wieder als Schlafplatz. Am Abend teilt die Polizei mit, es werde geprüft, ob sich Personen in dem leerstehenden Gebäude befunden haben. Sprecherin Anett Dittmer: „Personenspürhunde sind im Einsatz. Außerdem wurde das Technische Hilfswerk (THW) mit Bergegerät und einem Menschensuchgerät angefordert.“ Die Hunde und ihre Hundeführer wurden mit einer Drehleiter der Feuerwehr aufs Dach des noch stehenden Gebäudeteils gesetzt und arbeiten sich von dort in die Trümmer vor. „Die Tiere sind speziell ausgebildet, so dass sie sich auf Scherben und Schutt nicht verletzen“, sagt Rettungshundeführer Fred Schmedemann. Riechen sie einen Menschen, schlagen sie an. Nach 20 bis 30 Minuten brauchen sie eine Pause.

Um 20.15 Uhr ist die Suche beendet. Kein Mensch wurde gefunden, die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass sich zum Unglückszeitpunkt niemand im Gebäude aufhielt.

Beim Einsturz des Backsteinbaus wurden drei Autos auf der Strecknitzstraße beschädigt. Weil auch der noch stehende Rest des Gebäudes einsturzgefährdet ist, soll jetzt ein Abbruchunternehmen anrücken.

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erstellt am 18.10.2013 | 00:00 Uhr

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