zur Navigation springen

Idylle am See : Zwölf Ferienhäuser am Wittensee

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Investor hat große Pläne: Bootssteg, Slipanlage und Badeinsel geplant

„Dat ole Sprüttenhus“ war bei der Einwohnerversammlung in Klein Wittensee am Montagabend brechend voll. 70 interessierte Bürger ließen sich von Bürgermeister Volker Bielfeldt und Amtsdirektor Andreas Betz über den geplanten Bau von Ferienhäusern am Wittensee und über die Situation der Flüchtlinge im Amt Hüttener Berge informieren.

Investor Hans-Joachim Graf von Gersdorff von dem Gettorfer Bauunternehmen Christian Jöhnk stellte seine Pläne vor, auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrstützpunktes zwölf Ferienhäuser zu bauen. Die Holzhäuser mit 60 Quadratmetern Wohnfläche sollen vermietet werden. Ein Kauf ist nicht möglich. Das Ferienhausareal grenzt an das Wohngebiet, das Anfang 2013 erschlossen wurde, um hier 15 Häuser zu bauen. Mit dem Neubaugebiet gebe es noch einige Probleme, räumte von Gersdorff ein. Denn erst zwei Häuser sind gebaut. Allerdings stehe man mit vier weiteren ernsthaften Interessenten in Verhandlungen.

Amtsdirektor Andreas Betz stellte fest, dass „noch dicke Bretter zu bohren seien“, um die weitergehenden Planungen umzusetzen. Am Seeufer sollen ein Bootssteg, eine Slipanlage und eine Badeinsel errichtet werden. Zudem soll die Badestelle, die bisher in Sande war, hierhin verlegt werden. Die Gemeinde sei der Antragsteller für die Vorhaben, der Investor übernehme die Kosten und sorge für den Unterhalt der Anlagen. „Es wird eine öffentliche Badestelle mit ständigem Betretungsrecht“, machte Betz deutlich.

In Sande sei das Wasser wegen der Lage in einer Bucht häufig durch Seegras und Vogelkot verschmutzt gewesen, stellte Hans-Claus Schnack, Vorsitzender des Naturparkvereins Hüttener Berge, fest. Das sei auch Grund für das Auftreten von Zerkarien gewesen. Am neuen Standort seien die Bedingungen aufgrund von Wind- und Strömungsrichtung weitaus besser, meinte er. „Alte Badestelle oder neue – wegen der Zerkarien bade ich nicht im Wittensee“, warf eine Einwohnerin ein. Die Badewasserqualität sei „inzwischen gut“, betonte Bielfeldt.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen