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Eckernförder Zeitung

24. August 2017 | 01:20 Uhr

Zwischen Jukebox und Grammophon

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Neujahrsempfang im Holzdorfer Phonomuseum / Bürgermeister Dirk Radeck: „Wir hatten eine heftige Einarbeitungsphase“

Als örtliche Wählergemeinschaft wollten sie den Bürgern die Möglichkeit geben, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, nannte Holzdorfs Bürgermeister Dirk Radeck einen Grund, warum die Bürger für die Gemeinde Holzdorf am Wochenende zum Empfang ins Phonomuseum geladen hatten. Zwischen alten Radios und Trichtergrammophonen hatten die Bürger die Möglichkeit, aktuelle Themen der Gemeinde in einem gemütlichen Klönschnack bei Punsch und Schmalzbrot zu diskutieren. Seit der Kommunalwahl im Mai sind die Bürger für die Gemeinde Holzdorf die einzige Fraktion im Gemeinderat. „Wir hatten eine heftige Einarbeitungsphase“, berichtete Radeck gegenüber der EZ. „Wir haben bei Null angefangen.“ Es habe nach der gekippten Gemeindefusion viel Unfrieden in der Gemeinde gegeben.

Derzeit werden Fakten zur geplanten Erneuerung der Straße Neuseeholz gesammelt. „Wir müssen eine Straßenausbaubeitragssatzung erstellen und die Bürger beteiligen“, so Radeck. Nach den ersten Monaten nach der Wahl berichtet Radeck von guten Rückmeldungen der Bürger: „Ich gehe davon aus, dass man uns schon ein bisschen was zutraut.“ Diskutiert wurde auch über die Betroffenheit der Gemeinde am geplanten Bau des Windparks Saxtorf.

Familie Pokrant, Betreiber des Phonomuseums, bot zudem Führungen durch die Ausstellungsräume an. Erwarteten die Besucher doch 750 bis 800 verschiedene Exponate. Als kleinen Dank überreichte Radeck dem Museumsbetreiber den Erlös der Veranstaltung als Spende.

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erstellt am 14.Jan.2014 | 00:34 Uhr

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