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Eckernförder Zeitung

20. Oktober 2017 | 20:16 Uhr

Zwischen Hafenidyll und Häuserfront

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Befürworter und Gegner der wasserseitigen Bebauung der Gaehtjestraße entwickeln höchst unterschiedliche Szenarien

von
erstellt am 17.Dez.2016 | 06:04 Uhr

Die Stadt Eckernförde hat ihre Argumentation für eine Bebauung der wasseitigen Gaehtjestraße mit Planungsentwürfen und Skizzen unterlegt. Auf dem Lageplan sind drei Gebäude nur in der östlichen Hälfte des Gebiets zu erkennen. Wird diese Planung umgesetzt, wäre die Bebauung keinesfalls so massiv wie befürchtet und wie sie früher einmal war. Die Gebäudehöhe ohne festgelegte Firsthöhe wird aber zu beachten sein.

Eher verniedlichend wirkt die idyllische Gebäudeskizze unten, die eine mögliche Gestaltung der Häuser andeutet. Sie könnten nach Ausführungen von Bürgervorsteherin Karin Himstedt im Stile der im skandinavischen Stil erbauten Siegfried-Werft ausgeführt werden.Eine massive Häuserwand zwischen Gaehtjestraße und Binnenhafen – so stellen sich die Initiatoren des Bürgerbegehrens die wasserseitige Bebauung vor. Dadurch würde die Straße wieder zu einer engen Lärm- und Dreckfalle, die man mit dem Abriss der wasserseitigen Bebauung eigentlich als dauerhaft beseitigt angesehen hat.

So wie auf dem unteren Foto sah es in den 1960er-Jahren in der Gaehtjestraße aus. Eine mit Kopfstein ausgelegte Geschäftsstraße mit obenliegenden Wohnungen und beidseitigen Bürgersteigen. Um mehr Luft zu schaffen und den Blick auf den Hafen freizugeben, wurden die wasserseitigen Häuser später abgerissen und durch den sogenannten „Pflanzhügel“ ersetzt.

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