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Literaturtage : Zwischen Astrid Lindgren und Heinz Erhardt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

An den Grundschulen in Osdorf und Felm drehte sich jetzt alles um die Bücher

Regelmäßige Mathetage haben sich an den Grundschulen längst etabliert. Nun hat sich die Deutschfachschaft der Grundschule Osdorf mit Außenstelle in Felm dafür stark gemacht, dass sich an einigen Tagen einmal alles rund um Bücher drehen sollte. Mit drei Literaturprojekttagen wurden den Schülerinnen und Schülern ein paar sehr unterhaltsame und lehrreiche Stunden verschafft.

Jahrgangsübergreifend liefen die Projekte in beiden Schulstandorten. Märchen, Sagen und Legenden, Detektivgeschichten, Tagebuch, Druckwerkstatt und Heinz Erhardt standen in Osdorf für die Kinder am Dienstag und Mittwoch zur Wahl. Hierbei wurde nicht nur gelesen: Hören, sehen, malen, selbst etwas schreiben oder Detektivfälle lösen – das machte die Vormittage spannend. Am Donnerstag krönte die Lesung von Autor und Illustrator Manfred Schlüter aus seinem Buch „Der, Die, Das und Kunterbunt“ die Literaturtage. Im Anschluss konnten die Schüler bei einem Bücherflohmarkt in der Osdorfer Sporthalle ihre eigene kleine Bibliothek etwas auffrischen. „Sie durften so viele Bücher mitbringen, wie sie alleine tragen konnten“, erklärte Mitorganisatorin Inga Beilke.

In Felm stand die Autorenlesung am Anfang und Schüler und Lehrer waren von Schlüters fesselndem Vortrag gleichermaßen fasziniert. Am Donnerstag und Freitag stand hier alles unter dem Motto Astrid Lindgren. Mit Lehrerin Kathrin Lange suchten sich die Schüler Figuren aus den Büchern aus, malten Pippi, Karlsson und Co auf große Pappen und schnitten sie lebensgroß aus. Anita Quade kochte mit ihnen die Keks-, Gemüse- und Pfannkuchenrezepte aus „Die Kinder aus der Krachmacherstraße“ nach. „Da ist nicht ein Pfannkuchen übrig geblieben“, erklärte die Lehrerin lachend. Dorothea Larsen, Leiterin der Außenstelle, hatte mit den Kindern Stabpuppen gebastelt, und wie beim Kasperle-Theater wurden Originalszenen aus den Büchern nachgespielt. „Das Wichtige bei den Angeboten bleibt das Lesen. Alles was die Kinder hier machen können, haben sie in den Büchern und Geschichten selbst entdeckt“, sagte sie. Sabine Richter half beim Gestalten und Binden eigener Bücher. „Die Kinder waren so motiviert, ihre eigene Geschichte zu schreiben, die wollten gar nicht raus in die Pause“, berichtete sie. Der Tag in Felm endete jeweils mit den Buchvorstellungen durch Viertklässler, einem gemeinsamen Astrid-Lindgren-Lied – und viel guter Laune.

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erstellt am 15.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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