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Fussball-Verbandsliga : Zweiter oder Vorletzter: Für den GSC ist alles möglich

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Mannschaft von Trainer Tim Rogge tritt heute, 18.45 Uhr, beim ambitionierten Aufsteiger FC Kilia Kiel an. Mit 18 Spielern ist der Gettorfer Kader dabei so gut besetzt wie in den vergangenen Jahren selten zuvor.

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erstellt am 20.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Gettorf | Für viele Trainer, Spieler und Kenner der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost ist der heutige Gegner des Gettorfer SC, der FC Kilia Kiel, genau das, was oft als „kein normaler Aufsteiger“ bezeichnet wird. Gemeint ist damit die gehobene Qualität, die sich der Traditionsverein durch eine Reihe namhafter Zugänge vor der Saison zugelegt hat. Mit Yannik Jakubowski bringt ein Spieler sogar Regionalligaerfahrung mit. „Kilia wird den hohen Erwartungen bisher gerecht. Von einem normalen Aufsteiger kann man da sicher nicht sprechen“, sagt auch GSC-Trainer Tim Rogge.

„Es sind ja erst drei Spieltage um, aber bisher sieht es so aus, als ob jeder jeden schlagen kann“, wundert sich Gettorfs Coach über einige Resultate vom vergangenen Wochenende. Während viele Vereine also noch auf der Suche nach Konstanz sind, hat der heutige Gegner diese scheinbar schon gefunden. Rogge: „Ich habe sie leider noch nicht selber gesehen, aber mir von mehreren Augenzeugen sagen lassen, dass sie gegen Heikendorf extrem dominant waren.“ Und auch beim späten 1:0-Sieg in Kronshagen gab es von Rogges Spitzeln viel positives vom FC Kilia zu berichten. Rogge lobt: „Das ganze Konzept bei Kilia ist durchdacht. Da arbeiten fähige Leute im Umfeld, und eine gute, mit SH-Liga erfahrenen Spielern gespickte Mannschaft haben sie auch.“

Viel Lob für den Gegner, aber Rogge ist ebenso von seinem Team überzeugt. Zumal er heute einen rappelvollen Kader hat. Nur der Langzeitverletzte Sven Rathjens und Jan-Ole Gravert (beruflich) fehlen. „Wir fahren mit 18 Spielern zu Kilia. Das sorgt natürlich auch im Training für großen Konkurrenzkampf. Ich habe den Jungs gesagt, dass ich nur allen die sich richtig aufdrängen, Spielanteile versprechen kann.“ Für Rogge ist das eine komplett neue Situation, denn in seinem ersten Jahr beim GSC musste er oft mit den Tücken eines zu schmalen Kaders leben.

Wie eng es in der Verbandsliga nach drei Spieltagen zugeht zeigt, was für den GSC heute, der Anpfiff erfolgt um 18.45 Uhr, alles möglich ist. Bei einer hohen Niederlage könnten die Gettorfer auf den vorletzten Platz abrutschen – ein hoher Sieg dagegen würde Platz zwei bedeuten. „Eine Tendenz, wo es in dieser Saison hingeht, gibt es erst nach fünf, sechs Spieltagen“, relativiert Rogge. Er freut sich auf das Spiel beim Kieler Aufsteiger: „Kilia ist wie Holstein ein richtiger Traditionsverein. Dort zu spielen hat einen besonderen Flair.“ Und einen Dreier von dort mit nach Gettorf zu nehmen, würde Rogge sicher noch besser gefallen.

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