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Kreuzfahrtschiff : Zweiter Besuch der MS Albatros im Ostseebad

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Kreuzfahrtschiff MS Albatros lief vier Stunden später in Eckernförde ein. Kleine Panne: Die Holzbrücke ließ sich für kurze Zeit nicht aufklappen.

Eckernförde | Gestern besuchte das Kreuzfahrtschiff MS Albatros der Phoenix-Reederei auf seinem Weg in die Ostsee zum zweiten Mal nach dem 20. Juli die Stadt Eckernförde. Grund genug für Bürgermeister Jörg Sibbel, gemeinsam mit Dietmar Steffens, Geschäftsführer der Stadtwerke und als solcher Chef des Eckernförder Hafens, der MS Albatros seine Aufwartung zu machen. In einem Tender gings zum Schiff, das draußen vor Anker lag. Dort übergab er Kreuzfahrtdirektor Michael van Oosterhout ein hölzernes Wappen und als Dank Bonbons der Eckernförder Bonbonkocherei – verbunden mit einem Dank und der Hoffnung, dass Eckernförde auch 2016 Besuche des Kreuzfahrtschiffes bekomme. Einem Wunsch, den van Ooosterhout mit einem Nicken bejahte.

Dass der gestrige Besuch des Schiffes nicht nur durch Sonne und von der freundlichen Begrüßung der Gäste durch den Shanty Chor Schleswig sowie dem herzlichen Empfang der beiden Stadtführer Christel Fries und Horst Karau geprägt war, sondern auch durch Pannen, tat der Begeisterung für Eckernförde keinen Abbruch.

Statt wie geplant um 12 Uhr mittags warf die MS Albatros erst kurz vor 16 Uhr Anker. Von 760 Gästen hatten sich 360 für einen Landgang angemeldet. Dieser verzögerte sich deutlich. Als Grund für die Verspätung nannte der Nautische Wachoffizier Christian Baumann eine Verzögerung an der Schleuse in Brunsbüttel. Statt um Mitternacht habe man die Kanalpassage erst um 3.30 Uhr beginnen können. In Kiel-Holtenau verließen aus dem Grund bereits 62 Gäste das Schiff, da sie sich für einen Landgang in Kiel und Laboe entschieden hatten.

So blieb viel Zeit in Eckernförde. „In diesem Fall kommt die Kleinteiligkeit von Eckernförde uns entgegen“, sagte Dietmar Steffens. Hafen, Strand und Innenstadt seien für die Gäste sehr schnell erreichbar. Auch Bürgermeister Sibbel blieb entspannt. „Wichtig für uns ist, dass wir in diesem Segment einen Fuß in die Tür bekommen“, so Sibbel.

Auch den Gästen schien der verkürzte Aufenthalt nichts auszumachen, da die Geschäfte bis 17 Uhr geöffnet waren. Ausgerüstet mit Mitbringseln traten sie die Rückreise zum Schiff an – da gab es ein zweites Hindernis an diesem Tag. Kurz nach 17 Uhr ließ sich aufgrund eines technischen Defekts die Holzbrücke nicht mehr öffnen, so dass die Anlegestelle der Tender vom Museumshafen auf die andere Hafenseite auf Höhe des Eishauses verlegt werden musste. Eine Situation, die beiden Stadtführer mit Eckernförder Charme zu handhaben wussten. Nach einer knappen Stunde funktionierte die Brücke wieder. Um 19.37 Uhr verabschiedete sich die 45 Meter hohe und 205 Meter lange MS Albatros mit einem dreimaligen Signallaut von Eckernförde – auf dass sie 2016 wieder im Ostseebad zu begrüßen ist.

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erstellt am 31.Aug.2015 | 06:00 Uhr

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