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Schleswiger Straße : Zwei weitere GWU-Häuser vor dem Abriss

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nach dem Abbruch des Hauses Nr. 60 sollen auch die Nachbarhäuser Nr. 58 und 56 abgerissen werden. Das bestätigte das GWU auf Anfrage. Ein Eckernförder Architekt soll ein Konzept erarbeiten, dann kommen die Pläne in den Gestaltungsbeirat.

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erstellt am 25.Okt.2013 | 06:24 Uhr

Der Abbruch des Mehrfamilienhauses des Gemeinnützigen Wohnungsunternehmens (GWU) in der Schleswiger Straße Nr. 60 (Ecke Holweg, wir berichteten) ist so gut wie abgeschlossen. An gleicher Stelle soll ein Neubau entstehen, Pläne liegen nach Auskunft des GWU-Geschäftsführers Stephan Seliger allerdings noch nicht vor.

Doch damit nicht genug: Auch die beiden Nachbarhäuser, Schleswiger Straße 58 und 56, sollen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Während das Haus Nr. 56 bereits länger leer steht und nur noch für Übungen der Feuerwehr genutzt wurde, ist das Eckhaus Nr. 58 noch im ersten Stock bewohnt. „Dort wohnt noch ein Mieter“, sagte Seliger auf EZ-Anfrage. Für ihn wird derzeit eine andere GWU-Wohnung im Umfeld modernisiert. Sobald der Umzug vollzogen ist, soll auch dieses Gebäude abgerissen werden. Der Abbruch der beiden Häuser erfolge „Zug um Zug“, so der Geschäftsführer.

Auch diese beiden Grundstücke werden anschließend neu bebaut. Pläne dafür gibt es ebenfalls noch nicht. „Wir haben einen Eckernförder Architekten beauftragt, ein Konzept zu erstellen“, sagte Seliger. Dieses werde dann zunächst GWU-intern begutachtet und anschließend dem öffentlich tagenden Gestaltungsbeirat zur Meinungsbildung vorgelegt. Der Gestaltungsbeirat bekommt auch die Planung für das Gebäude Schleswiger Straße 60 vorgelegt. Damit, so Seliger, sei auch der öffentlich geäußerte Wunsch von Bürgern nach einer „größtmöglichen Transparenz“ erfüllt.

Er verwies nochmals auf die Notwendigkeit, alte Bausubstanz durch neue zu ersetzen. Das sei immer dann geboten, wenn Wohnungen in Altbauten nicht mehr mit einem vertretbaren Aufwand in moderne, barrierefreie und energetisch optimierte Wohnstätten umgebaut werden könnten. Man könne eben aus alten, kleinen, dunklen und ungünstig geschnittenen Wohnungen mit Barrieren nicht immer barrierefreie, helle Wohnungen mit Aufzug, Wärmedämmung und Schallschutz machen.

Er könne im Übrigen außer den kritischen Tönen in den Medien „keine merkbare Kritik“ an GWU-Neubauten wie beispielsweise dem von einem Berliner Architekturbüro in der Rendsburger Straße 61 geplanten, feststellen, erklärte der Geschäftsführer. Im Gegenteil: „Wir erfahren in den eigenen Reihen großen Zuspruch“, die Liste der Bewerbungen für die Neubauten werde immer länger.

Das zum Holweg und zur Bürgermeister-Heldman-Straße gelegene Neubau-Areal in der Schleswiger Straße umfasst eine große Baufläche und ermöglicht den Bau vieler Wohneinheiten. Wie viele es sein werden, steht nach Auskunft Seligers noch nicht fest. „Es werden aber keine 100 Wohnungen“.

 

 

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