Ausfahrt : Zwei Tage lang entschleunigen

Ausfahrt: 30 von 220 Bullis sind schon am Aschberg gelandet, darunter die Fahrer Moritz Rolf,  Stefanie Zickermann und Sebastian Meisner (v.l.).
Ausfahrt: 30 von 220 Bullis sind schon am Aschberg gelandet, darunter die Fahrer Moritz Rolf, Stefanie Zickermann und Sebastian Meisner (v.l.).

12. Bulli-Treffen in Hemmelmark mit 220 Bussen

shz.de von
10. Juni 2014, 06:00 Uhr

„Tolles Wetter, tolle Leute, tolle Stimmung“ – so fasste Heinz Günther Schmidt seine Erfahrungen mit dem 12. Bullitreffen zusammen. Er gehört gemeinsam mit Stephan Peik und Michael Schäfer zum Organisationsteam, das – unterstützt von vielen hilfreichen Geistern – für dieses Pfingstwochenende das alljährliche große Treffen für die Bulli-Fans und ihre Familien vorbereitet hatte. Die Liebhaber von alten VW-Bussen („Bullis“) waren von nah und fern angereist, denn der Campingplatz in Hemmelmark ist seit jeher und nun bereits im zehnten Jahr ein idealer Treffpunkt: genügend Platz und eine vorzügliche Lage direkt an der Eckernförder Bucht.

Rund 220 Bullis sind eingetroffen, manche schon eine Woche eher, andere wollen auch noch länger bleiben. Das Wetter ist einfach zu schön, die Nähe zu Eckernförde und der laufenden Aalregatta reizvoll, die Freiheit für Kinder und Hunde groß. Entsprechend gelassen und wohltuend entspannt ist darum auch die gesamte Atmosphäre auf dem Camping-Platz. Am Samstagabend war das große allgemeine Grillen angesagt, und für Sonntag die traditionelle Ausfahrt. In langer Kolonne ging es von Hemmelmark über Rögen/Gammelby nach Kosel, dann weiter nach Götheby und Hummelfeld. Über Fellhorst und Schothorst erreichte man schließlich den Aschberg.

Die 30 Kilometer lange Strecke konnte sich sehen lassen: Waldwege, Feldwege, auch asphaltierte kleine und verwunschene, landwirtschaftliche Pfade gaben den Blick frei auf die üppige Juni-Landschaft. Die Bulli-Fans aus der Schweiz, aus Dänemark und den Niederlanden konnten wie ihre Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet einen guten Eindruck davon gewinnen, wie schön sich die Hüttener Berge in der Blüte von Holunder und Heckenrosen zeigen.

Und der Aschberg mit seiner neuen, sehenswerten Globetrotter Lounge war dann noch eine Überraschung für sich. So nach und nach trudelten die alten Busse ein – entschleunigen war angesagt – und ein Blick vom Aussichtsturm war für viele sicherlich der Höhepunkt der gesamten Unternehmung.

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