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Eckernförder Zeitung

14. Dezember 2017 | 07:59 Uhr

Kinderkirche : Zwei Stunden Abenteuerspielplatz

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kinderkirche Gettorf feiert Jubiläum / Diakonin Ulla Leuschner und Team seit zehn Jahren dabei / Fortführung geplant

Geburtstagsfeier in Gettorf: Alkoholfreie Cocktails und Fingerfood stehen auf dem Tisch, es duftet nach Crêpes, die von den Pfadfindern zubereitet werden, Kinder tanzen, Rasseln erklingen. Die Kinderkirche der Kirchengemeinde Gettorf feiert ihr zehnjähriges Jubiläum. Und damit auch einige Teammitglieder: Ulla Leuschner, Rike Köhrsen, Oliver Henneke, Birgit Hamann und Kathy Schwauna waren zu Beginn der Kinderkirche vor zehn Jahren dabei und auch am Wochenende waren sie da, um zusammen mit den Kindern und dem restlichen Team aus Erwachsenen und Teamern zu feiern.

„Es macht allen Beteiligten unglaublich viel Spaß, kreativ zu sein und zu überlegen, wie man biblische Geschichten so rüberbringen kann, dass die Kinder Spaß haben“, sagt Diakonin Ulla Leuschner und fügt hinzu, dass das Team über die Jahre relativ konstant geblieben sei. Fünfmal findet in diesem Jahr die Kinderkirche statt: Es gibt eine Winter-, eine Frühlings- und eine Sommerkinderkirche, eine mit Tauferinnerungsfest sowie eine Weihnachtskinderkirche. Jedes Mal gibt es im Voraus zwei bis drei Vorbereitungsabende, in denen das Team überlegt, wie das Programm für die nächste Kinderkirche aussehen soll. Dabei verwenden sie keine Vorlagen, sondern entwickeln alles selbst. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir irgendwas schon zwei Mal gemacht haben“, sagt Ulla Leuschner. „Selbst wenn eine Geschichte sich wiederholt, ist das, was wir dazu machen, etwas anderes.“ Was ihr an der Kinderkirche Spaß bringt? „Alles. Komplett.“ Es seien zwei Stunden Abenteuerspielplatz. Durch die Kinder wisse man nie, wie es werde, aber es werde immer gut.

Einen Ablauf gibt es dennoch: Zu Beginn wird die Kinderkirchenglocke, eine Triangel, zehnmal geläutet. Anschließend stellt KiKiRa, der Kinderkirchenrabe, dumme Fragen zum Thema, die Ulla Leuschner beantwortet. Dann wird ein Lied gesungen, das das ganze Jahr über das gleiche ist. 2016 ist es „Hallelu“ in verschiedenen Sprachen. Im Saal erfolgt dann der kreative Einstieg in die Geschichte. Mal spielt das Team etwas vor, dieses Mal gab es zu dem Thema „Kuba“, dem Weltgebetstagsland 2016, einen Tisch mit kubanischen Früchten und Gemüse sowie einen kubanischen Tanz. Auch eine Aktion, bei der die Kinder basteln, werkeln, etwas gemeinschaftlich herstellen oder verschiedene Stationen anlaufen können, gibt es jedes Mal. Bei der Jubiläumskinderkirche wurden kubanische Rhythmusinstrumente gebaut. Zum Abschluss darf sich noch jeder, der seit der vorherigen Kinderkirche Geburtstag hatte, ein kleines Geschenk aussuchen.

Und warum das Ganze? „Damit die Kinder heranwachsen und sich erinnern: ‚Das war toll’“, sagt Ulla Leuschner. Ein Konzept, das aufzugehen scheint: Einige Kinder, die früher in der Kinderkirche waren, sind heute als Teamer dabei.

Im Laufe der Zeit würden die Kinder im Alter von fünf bis elf Jahre verschiedene biblische Geschichten kennen lernen, berichtet die Diakonin. „Darauf kann man im Konfirmandenunterricht aufbauen.“

Und nach zehn Jahren ist noch nicht Schluss: „Wir machen weiter und hoffen, dass noch ganz viele Kinder hier Gott erleben und mit Gott groß werden können.“


> Die nächste Kinderkirche für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren findet am Sonnabend, 4. Juni, von 10 bis 12 Uhr im Gettorfer Gemeindehaus statt.



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