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Triathlon : Zwei Stürze bei Kirschkes Langdistanz-Debüt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der OstseeMan-Triathlon wurde auch bei seiner 13. Auflage wieder zum großen Fest der Ausdauerfreaks. Der lange Kampf bei der Herausforderung aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen ließ keinen ungerührt. Enthusiastische Zuschauer, engagierte Helfer und viele glückliche „Finisher“, die im Ziel weinend oder laut jubelnd ihren Gefühlen freien Lauf ließen, prägten die Szenerie am Kurstrand und an der Strecke. Aber auch Enttäuschung und die eine oder andere Träne gehören mit zum Bild des OstseeMan, wenn Pannen, Stürze oder einfach der eigene Körper oder Kopf einem erfolgreichen Ende des Wettkampfs im Weg stehen und den Traum vom umjubelten Zieleinlauf vorzeitig platzen lassen.

Ein bisschen was von beiden Seiten der Medaille erlebte EMTV-Triathlet René Kirschke. Der 41-jährige musste auf der 226 km langen Strecke mehrere Rückschläge hinnehmen und sich früh von seinen Wunschzeiten verabschieden, bewies aber bei seinem Langdistanz-Debüt eisernen Durchhaltewillen. „Es ist nicht die Zeit geworden, die ich mir vorgestellt habe, aber ich bin durchgekommen. Das ist auch gut“, bilanziert Kirschke. Auch als Einzelstarter imponierte René Kirschke, der als Staffelschwimmer schon mehrfach als bester Schwimmer aus der Ostsee gekommen war, bei der ersten Disziplin mit einem Topergebnis. Mit seiner Schwimmzeit von 53:25 Minuten lag er nach der ersten Disziplin noch vor sämtlichen Topfavoriten des Tages. Auf der Radstrecke hat er das Glück dann allerdings nicht mehr auf seiner Seite. Auf der regennassen Fahrbahn stürzte Kirschke gleich zwei Mal und zog sich Schürfwunden und Prellungen zu. Er konnte das Rennen zwar immer wieder fortsetzen, verlor jedoch viele Minuten und hatte an den Folgen der Stürze zu knabbern. Insbesondere beim Lauf auf der Marathonstrecke konnte er nicht mehr das erhoffte Tempo aufnehmen. Nach 11:07,11 Stunden erreichte Kirschke das Ziel schließlich als 129. der Gesamtwertung und 28. der Altersklasse M40.

Als schnellster Eckernförder erreichte der für den TÜV Nord startende Markus Vogel das Ziel nach 10:44,02 Stunden auf Platz 85. Der Triathlet aus der Ostseestadt wurde damit 12. der Klasse M40 und gewann die Altersklassenwertung der Betriebssportwertung.

Stephan Plath vom EMTV komplettierte das Trio der erfolgreichen Finisher aus dem Altkreis. Nach 13:24,23 Stunden überquerte Plath die Ziellinie als 345. aller Finisher (68. M 40).

Zahlreiche weitere Athleten aus der Region waren in den Staffelwettbewerben aktiv, dessen Einzeldisziplinen für sich jedoch auch schon eine echte Herausforderung darstellten. Die Staffel des Seebataillons I mit Schwimmer Arne Krüger, Radfahrer Gisbert Spiekermann und Läufer Pascal Ribac kam nach 10:09,21 Stunden ins Ziel und landete auf Platz 33 aller Staffeln und erkämpfte in der Militär Challenge damit einen starken zweiten Platz.

Die Damenstaffel des EMTV (Ronja Kleine, Anja Brückner, Maren Mittig) kam nach 12:44:57 Stunden auf Platz 22 der Frauenstaffeln ins Ziel. Als einzige Staffel aus der Region unterboten die EMTV-Männer Mathias Haas, Jörg Schrader und Jens Büßing in 9:43,44 Stunden die Zehn-Stunden-Marke und landeten damit auf Platz 17 aller Männerstaffeln. Das Trio war damit das Stärkste unter mehreren EMTV-Teams. Andreas Niebergall und Joachim Ahrens bildeten zu zweit eine Staffel (10:54,55 Std./ 87.), die einen Tick schneller war als die Vereinskameraden Markus Müller, Merten Radeleff und Günter Möller (11:15,14 Std./ 102.).

Das Eckernförder Trio Dennis Lachowicz, Mario Freier, Thomas Lemm kam nach 12:28,10 Stunden auf Platz 142 ins Ziel.

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