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Eckernförder Zeitung

19. August 2017 | 02:22 Uhr

Erweiterung : Zwei Optionen fürs Gerätehaus

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Barkelsbyer Bauausschuss empfiehlt die Erstellung von zwei Konzepten einschließlich Kostenermittlung für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses.

Barkelsby | Dass das Feuerwehrgerätehaus erweitert werden muss, um damit auch Forderungen der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse (HFUK) zu erfüllen, ist unstrittig. Nach konstruktiver Beratung brachte der Bau-, Umwelt- und Wegeausschuss unter Leitung von Sönke Greve nun die Planung ein Stück weiter. So lagen Entwurfspläne des Architekturbüros Wohlenberg für eine mögliche Baulösung vor. Diese beinhaltet in einer Gebäubeerweiterung sowohl die geforderte Umkleide für die Feuerwehr als auch einen Stellplatz für ein Mehrzweckfahrzeug (MZF) der Feuerwehr. Darüber hinaus sieht der Entwurf einen Anbau für den gemeindlichen Kindergarten vor, in dem ein Büro, beziehungsweise ein Besprechungsraum, integriert werden soll. Verbunden mit der Erweiterung ist die teilweise notwendige Dachsanierung, um eine Leckage zu beseitigen, wie Greve auf Nachfrage der EZ mitteilte. Die Beratungsatmosphäre sei gut gewesen, so Greve. In der Beratung wurde bald klar, dass es zwei Varianten gibt. So wurde vom Ausschuss empfohlen, dass das Architekturbüro zwei Konzepte samt Preisschätzung erarbeiten soll. Einerseits eine sogenannte große Lösung, bei der der Stellplatz für das MFZ in den gemauerten Gebäudekomplex integriert wird. In der kleineren Lösung soll statt dessen ein eher carportartiger Unterstand für das Fahrzeug errichtet werden. Auf der Grundlage dieser beiden vergleichbaren Konzepte soll dann entschieden werden, so Greve.

Dadurch, dass in diesem Tagesordnungspunkt noch keine Entscheidung hinsichtlich des Stellplatzes für das dritte Fahrzeug getroffen wurde, wurde der Tagesordnungspunkt zur Aufhebung des Beschlusses zum Bau eines Carports für das MZF an der Hauptpumpenstation vertagt.

Mit der Empfehlung für den Auslegungsbeschluss des geänderten B-Plans Nummer 4 „Diekstöken Klönhammerkoppel“ wurde die rechtliche Grundlage für den beabsichtigten Erweiterungsbau am Feuerwehrgerätehaus und der Mehrzweckhalle geschaffen. Um mehr Reserven zur möglichen Bebauung zu haben, wurde im Ausschuss empfohlen, die Grundflächenzahl auf 0,6 zu erhöhen, teilte Greve mit. Der geänderte B-Plan sieht nun die Schaffung von 18 Stellplätzen für die Freiwillige Feuerwehr links vor dem Gerätehaus vor. Der dortige Parkplatz soll durch einen umlegbaren Poller abgetrennt werden. Zusätzliche Parkplätze sieht der B-Plan nun nördlich der Mehrzweckhalle vor. Entlang der jetzigen schmalen Zufahrt sollen Parkplätze entstehen. Insgesamt werden der Mehrzweckhalle dann 83 Stück zugeordnet. Mit dieser Änderung hofft die Gemeinde, dass bei Veranstaltungen in der Halle und auf dem Sportplatz die Riesebyer Straße weniger als Parkplatz genutzt wird. Stimmt die Gemeindevertretung – sie tagt am Donnerstag, ebenfalls zu, werden die Pläne ausgelegt, bevor im Frühjahr nach Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen über den Satzungsbeschluss beraten wird.

Einen Schritt weiter ist die Gemeinde hinsichtlich der Erneuerung der Abwasserdruckrohrleitung zur Übergabestation in Eckernförde, wie Greve berichtete. So lägen jetzt die Ausschreibungsergebnisse vor, aus denen ein Anbieter ausgewählt werden wird. Wenn alles reibungslos laufe, sollen im zeitigen Frühjahr, je nach Witterung, die Arbeiten beginnen, so Greve.

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erstellt am 14.Dez.2015 | 17:50 Uhr

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