Klärwerk Gettorf : Zwei neue Klärbecken für Gettorf, Osdorf und Lindau

Planungsleiterin Dorothea Probst und Gettorfs Bürgermeister Jürgen Baasch bringen die Grundstein-Schatulle an ihren Platz.
Planungsleiterin Dorothea Probst und Gettorfs Bürgermeister Jürgen Baasch bringen die Grundstein-Schatulle an ihren Platz.

Grundsteinlegung für die Erweiterung des Klärwerkes.

shz.de von
12. Juli 2017, 08:51 Uhr

Gettorf | Für den Erweiterungsbau im Gettorfer Klärwerk erfolgte jetzt die feierliche Grundsteinlegung. Mit dabei waren neben den Vertretern des Planungsbüros, der bauausführenden Firma und den Mitarbeitern der Kläranlage, die Bürgermeister der Gemeinden, die ihr Abwasser in die Anlage einleiten: Jürgen Baasch (Gettorf), Joachim Iwers (Osdorf) und Jens Krabbenhöft (Lindau).

Jürgen Baasch bezeichnete es in seiner Rede als größte Herausforderung, den Bau während des laufenden Betriebes zu realisieren. Er füllte eine Kupferschatulle mit zwei aktuellen Tageszeitungen und Münzen. Dachdeckermeister Bernd Möller verlötete die Schatulle, sodass der Inhalt vor Feuchtigkeit geschützt ist. Anschließend versenkten Bürgermeister Jürgen Baasch und Planungsleiterin Dorothea Probst die Schatulle im Grundstein.

Dorothea Probst bezeichnete das Projekt in ihrer Rede als finanziell anspruchsvoll und richtete den Blick in die Zukunft: „Wenn sie so weiter wachsen wie bisher, brauchen Sie vielleicht noch einmal ein zweites Nachklärbecken.“ Ende 2018 sollen die beiden neuen Becken „für die kleinsten Mitarbeiter“, wie Dorothea Probst die Bakterien nannte, fertig sein. Diese bauen organische Kohlenstoffverbindungen, Stickstoff- sowie Phosphatverbindungen ab. Das 40 Jahre alte bestehende Belebungsbecken wird abgerissen. Gebaut wird außerdem eine neue Gebläse-Halle. Insgesamt werden 5,3 Millionen Euro investiert. Die Abwasserpreise werden steigen.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen