Flohmarkt für gute Zwecke : Zwei Frauen helfen in der Not

Danke von der Leiterin der Eichhörnchen-Schutzstation Moni Rademacher (Mitte) an Rosi Moltzen (l.) und Silke Jürgensen.
Danke von der Leiterin der Eichhörnchen-Schutzstation Moni Rademacher (Mitte) an Rosi Moltzen (l.) und Silke Jürgensen.

Rosi Moltzen und Silke Jürgensen spenden 500 Euro an die Eichhörnchen-Schutzstation.

DSC_1119.JPG von
21. November 2018, 19:09 Uhr

Eckernförde | Fast 70 000 Euro haben Rosi Moltzen und Silke Jürgensen schon für den guten Zweck gespendet. Seit 20 Jahren organisieren die beiden Frauen den „Flohmarkt für gute Zwecke“, der zwischen April und Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat auf dem Rathausmarkt stattfindet. Das Geld, das die Verkäufer für das Aufstellen ihrer Stände bezahlen müssen, sammeln Silke Jürgensen und Rosi Moltzen und helfen damit Menschen in Not oder gemeinnützigen Organisationen. Darunter war jetzt auch die Eichhörnchen-Schutzstation auf dem Gelände des Umwelt-Info-Zentrums, die 500 Euro erhalten hat. „In diesem Jahr haben die Sträucher nur sehr wenig Haselnüsse getragen“, so Stationsleiterin Moni Rademacher. „Wir werden jetzt welche kaufen müssen, damit wir unsere Dauergäste durch den Winter bringen und die Jungtiere im Frühjahr und Sommer füttern können.“

Die Eichhörnchenstation wird nicht der letzte Spendenempfänger sein, es folgen noch mehr. In diesem Jahr haben Silke Jürgensen und Rosi Moltzen schon besonders jungen Menschen beigestanden: Einem Schüler ermöglichten sie mit einer Spende die Teilnahme an einer Klassenfahrt, einem anderen Schüler mit Rechtschreibschwäche kauften sie ein iPad mit entsprechender Software, einem weiteren Jugendlichen ermöglichten sie ein berufsorientiertes Seminar. Grundsätzlich sind finanziell nicht so gut gestellte Menschen Adressaten von Spenden: So halfen die beiden einer Frau, deren Wohnung ausbrannte und einer Familie bei den Bestattungskosten, als der Vater überraschend starb.

>Silke Jürgensen und Rosi Moltzen nehmen unter Tel. 04351-8841230 auch Vorschläge für Spendenempfänger entgegen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen