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Eckernförder Zeitung

18. Oktober 2017 | 12:59 Uhr

Zwei Festivals rücken zusammen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 11.Sep.2015 | 06:40 Uhr

Sie haben einen ähnlichen Namen, aber unterschiedliche Schwerpunkte: Die Macher des Green-Screen-Festivals haben Kontakt zum Berliner Green-Me-Festival aufgenommen, das seit acht Jahren jeden Winter am Potsdamer Platz Filme über das Zusammenwirken von Mensch und Umwelt zeigt. Zwei der Geschäftsführer, Delphi Breger und Nic Niemann, sind bis heute Abend in Eckernförde, um den ersten Kontakt zu festigen. Im Gepäck haben sie den Siegerfilm des diesjährigen Green-Me-Festivals aus der Kategorie Dokumentation: Der Oscar-nominierte Film „Das Salz der Erde“ von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado wird heute um 20 Uhr in der Stadthalle gezeigt.

Wie genau eine Kooperation der beiden Festivals aussehen kann, ist noch offen, doch viele Gemeinsamkeiten legen eine Kooperation nahe: Beide haben die Natur im Blick – Green Me dabei immer in Hinsicht auf die Wechselwirkung mit dem Menschen – und beide haben die Sielmann-Stiftung als Partner.

Neben der Präsentation von Siegerfilmen beim jeweils anderen Festival, steht zunächst der Austausch über Organisatorisches im Mittelpunkt. „Ich glaube, dass wir gut voneinander lernen können“, sagte gestern Green-Screen-Pressesprecher Michael van Bürk.

Der Film „Das Salz der Erde“ präsentiert das Leben des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgados, der in den vergangenen 40 Jahren auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert hat – inklusive Kriegen, Leid und Hungersnöten. Der Film zeigt die Perspektive zweier Regisseure: die seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater oft begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

Im Gegenzug wird Green Screen beim nächsten Green-Me-Festival vom 5. bis 7. Februar 2016 den Siegerfilm der Kategorie Meeresfilm zeigen.

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