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Green Screen : Zurückhaltende Töne zur Festival-Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ein Naturfilmfestival ohne Kino kann eigentlich nicht funktionieren. In Eckernförde allerdings funktioniert es dank der immensen Mehrarbeit des Festivalteams. Dennoch: Langsam wird die Luft dünner – für die Filmschaffenden und das Publikum.

von
erstellt am 30.Aug.2013 | 05:31 Uhr

14 200 Besucher strömten 2012 in die sechs provisorischen Kinosäle des Naturfilmfestivals. Festivalleiter Gerald Grote ist skeptisch, ob der Rekord in diesem Jahr nochmals übertroffen werden kann. Der Grund: die zum Teil unkomfortablen Spielstätten wie die Turnhalle der Willers-Jessen-Schule, die mit hohem – auch finanziellem – Aufwand präpariert werden muss, aber dennoch Provisorien bleiben und vom Publikum viel Toleranz verlangen. Auch seitens der Filmemacher hat es erste kritische Rückmeldungen nach dem Motto „wir produzieren auf HD, und die Bilder werden auf Bettlaken projiziert“ gegeben. „Keine schöne Situation“, sagt Grote. Sein und Green Screens Dilemma: Ein Kinoneubau dürfte aller Voraussicht nach erst ab 2017/18 zur Verfügung stehen. Die etwa vier kinolosen Jahre gilt es zu überbrücken. Grote gibt sich zurückhaltend, ob und wie das gelingen kann. Noch läuft die Maschinerie auf vollen Touren, 220 000 Euro wurden locker gemacht, um das Festival zu finanzieren – es könne gerne mehr sein, so Grote, und Landesmittel seien nach wie vor nicht dabei. Von großer Bedeutung für die Zukunft des Festivals ist für ihn auch die Aufnahme durch den künftigen Kinobetreiber.

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