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Eckernförder Zeitung

12. Dezember 2017 | 09:39 Uhr

Lake im Showpalast : Zum dritten Mal ausverkauft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die deutsch-britische Band Lake heizte am Montagabend 280 Besuchern in Carls Showpalast ein. Ian Cussick, Alex Conti & Co. rockten zum dritten Mal in Folge vor ausverkauftem Haus ab. Und der nächste Termin steht bereits: 30. Dezember 2014

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erstellt am 02.Jan.2014 | 06:43 Uhr

Energiegeladene Rock-Songs zwischen Blues, Pop und progressiver Musik, satter Livesound, technische Qualität und die unverwechselbare Gitarre von Alex Conti: Zum dritten Mal in Folge begeisterte kurz vor dem Jahreswechsel am Montag die legendäre deutsch-britische Rockband Lake in mit 280 Leuten ausverkauftem Carls Showpalast auf Carlshöhe in Eckernförde. Lake, das sind Alex Conti (guitar & vocals), Ian Cussick (lead vocals & percussion), Jens Skwirblies (keyboards & backing vocals), Mickie Stickdorn (drums & backing vocals) und Holger Trull (bass & backing vocals). „Dass die hier spielen, das haben wir Jens Skwirblies zu verdanken“, erklärt Veranstalter Wolfram Greifenberg, der an der Kasse sitzt und jeden höchst persönlich begrüßt. „Das lasse ich mir nicht nehmen. Bei denen mach‘ ich das.“ Der Termin für das nächste Lake-Konzert steht übrigens schon: 30. Dezember 2014.

Das Lake-Publikum in Eckernförde ist mit wenigen Ausnahmen 50 plus, leger gekleidet und erfüllt von der Sehnsucht nach ehrlicher alter Rockmusik, authentisch gespielt. Der Funke springt sofort über, die Lake-Fans vorne gehen von Anfang an mit. Die ergrauten Jungs spielen die alten Songs „On the run“, „Jesus came down“ und „Red lake“. Dazu neuere Songs wie „Passionate Eyes“, die Ballade „Silvia“ und „Driving with your eyes closed“. Ausladender, nicht wirklich harter Rock mit Gitarre, Keyboards, Schlagzeug und Gesang. Besonders die relaxten und durchaus mal zehn Minuten langen Songs mit ausgeprägten Soli kommen an. Alex Conti und seiner Gitarre wird viel Raum eingeräumt, was die Fans immer wieder dankbar mit Beifall quittieren.

Die meisten Songs stammen von ihrem Comeback-Album 2005 „The Blast of Silence“ und vom neusten Album „Freedom“. Die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen, schaffen sie daher nicht ganz. Aber sie bringen das Publikum in Bewegung. „Die alten Songs waren noch besser zum Mitgehen“, meinen Eckhart Nohns und Margit Peretzke aus Gettorf. Ihnen ist richtig warm geworden. „Gut, dass wir gekommen sind. Es ist ein schöner Abschluss des Jahres“, sagt Margit Peretzke. Auch Bente und Hauke aus Rendsburg schätzen den rockigen Sound: „Super. Wenn wir hören, dass die hier sind, besuchen wir ihre Konzerte. Das ist noch gute, handgemachte Musik. Das ist ja heute eher selten.“

Ihre größten Erfolge konnte „Lake“ in den 1970er Jahren feiern. In den 1980er Jahren gelang es nach vielen Veränderungen der Formation nicht mehr, daran anzuschließen. 1988 löste sich die Band auf. Seit 2003 geben Lake in neuer Besetzung wieder Konzerte.

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