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Eckernförder Zeitung

20. August 2017 | 23:36 Uhr

Gefahrensituation : Zufahrt wird geteilt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gemeinde Gettorf richtet Trennung zwischen Krippe und Rettungswache ein

Rund 30 000 Euro wird die Umgestaltung der Zufahrt zur Rettungswache und der Evangelischen Krippe kosten. Doch sahen die Mitglieder des Bauausschusses am Montagabend keine andere Möglichkeit, um die derzeit oftmals gefährliche Situation aufzulösen.

Es gibt zu wenig Parkplätze in dem Bereich – das wird jeden Tag zur Hol- und Bringzeit in der Betreuungseinrichtung deutlich. Die Eltern stellen ihre Autos auf dem Rasen ab, wenn keine Stellflächen mehr frei sind, aber auch in der Zufahrt zur Rettungswache. Das gehe auf gar keinen Fall, machte Claudia Sellhorn als Leiterin der Rettungswache deutlich. Wenn die Einsatzkräfte aufbrechen, komme es auf Minuten an. „Es kann nicht sein, dass die Zufahrt zugeparkt wird“, räumte Elternsprecher Tim Selzer ein. Doch könnten nicht alle Eltern ihre Kinder zu Fuß bringen, einige kämen von außerhalb. „Zusätzlicher Parkraum ist wünschenswert“, so Selzer. Er sei sogar dringend erforderlich, fand Bodil Maria Busch, Ausschussmitglied der Grünen, deutlichere Worte. Als ersten Schritt regte sie an, die Glascontainer zu entfernen und an einem der Einkaufscenter am Ort zu platzieren. Marc Stümke vom Planungsbüro BCS aus Rendsburg schlug vor, auf der Grünfläche zum Knick hin, wo die Eltern jetzt ohnehin schon ihre Autos abstellten, zusätzlichen Parkraum zu schaffen. Das böte Platz für fünf bis sechs Autos.

Wehrführer Frank-Andreas Greggersen appellierte an die Ausschussmitglieder, die von Stümke ebenfalls angesprochene Trennung der Zufahrt durch einen Zaun nicht außer Acht zu lassen. „Es kommt hier zu Kreuzungsverkehr von Rettungsdienst und Privatwagen, dazu laufen hier noch Kinder herum. Das kann ein Risiko sein“, erklärte Greggersen. Auch Bürgermeister Jürgen Baasch sprach sich für zwei getrennte Zufahrten aus: „Alles andere bringt nichts.“

Der Gemeindevertretung wird empfohlen, einen Zaun und weitere Parkplätze einzurichten. Sollte das nicht reichen, müsste man über weitere Stellflächen im Bereich des Gebüsches vor der Kita nachdenken, kündigte der Ausschussvorsitzende Marco Koch an.

Ein weiteres Thema waren die Parkflächen für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr. 54 müssten es sein – derzeit sind es weniger als die Hälfte. Über eine Lösung wird sich das Büro BCS Gedanken machen.

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erstellt am 14.Mai.2014 | 11:06 Uhr

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