2. Handball-Bundesliga : Zu Gast bei Ex-Meister Großwallstadt

Patrick Starke (links)  reist mit dem TSV Altenholz zu einer der ehemaligen Top-Adressen im europäischen Handball.
Patrick Starke (links) reist mit dem TSV Altenholz zu einer der ehemaligen Top-Adressen im europäischen Handball.

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16. November 2013, 06:00 Uhr

Noch vor einem Jahr hatte es sich bei den Altenholzer Handballern kaum jemand vorstellen können, einmal im Punktspiel auf einen solchen Traditionsclub wie den mehrfachen Deutschen Meister TV Großwallstadt zu treffen. Jetzt ist es aber Wirklichkeit. Am Sonntag, um 17 Uhr, stehen die „Wölfe“ dem ehemaligen Weltklasse-Klub in Aschaffenburg gegenüber. „Für uns ist es wieder so ein Spiel, dass unter der Rubrik ‚Erfahrungen sammeln‘ läuft“, schätzt TSV -Coach Klaus-Dieter Petersen die Siegchancen nicht so hoch ein. Nichtsdestotrotz werden die „Wölfe“ alles geben, um das Bestmögliche aus sich herauszuholen.

Bislang hat es auswärts für die Altenholzer noch nicht gelangt, auch wenn man schon dicht vor einem Erfolg stand. „Irgendwann sind wir auch mit dem ersten Auswärtserfolg dran“, sagt Petersen. So etwas komme meistens dann, wenn keiner damit rechnet – so wie beispielsweise am Sonntag.

Beim Gastgeber hat sich in der vergangenen Wochen viel getan. Trainer Khalid Khan trat aufgrund eines Burn-outs selbst zurück. Nach dem Abstieg aus der ersten Liga lief nicht alles optimal beim ehemaligen Meister. Obgleich der Kader des TV Großwallstadt genügend Potenzial besitzt, ist die Mannschaft in der Tabelle nicht viel besser als die „Wölfe“ platziert. Seit zwei Wochen schwingt Maik Hantschke das Zepter und will den TV Großwallstadt zurück ins vordere Drittel führen.

In Aschaffenburg hängen die Punkte auf jeden Fall sehr hoch. Hinzu kommt, dass bei den Altenholzern einige Stammspieler angeschlagen sind. Rune Dahmke und Sebastian Opderbeck werden definitiv ausfallen. Der Einsatz von Matthis Wegner ist noch sehr fraglich. „Natürlich ist es eine Schwächung, doch es kann auch eine Chance für andere Spieler sein“, wird Petersen Marius Kastening, Fynn Röder und Sebastian Firnhaber mehr Spielzeiten einräumen.


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