Gut durch den Regen : Zehn Tipps für die nasse Jahreszeit

Ein Entenschirm schützt vor Regen – so erntet man überall ein freundliches Lächeln.
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Ein Entenschirm schützt vor Regen – so erntet man überall ein freundliches Lächeln.

Ein Ratgeber für Licht im Dunkeln, trockene Füße und die Regenjacke für die Handtasche.

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06. Januar 2018, 06:06 Uhr

Eckernförde | Die Sonne scheint woanders, der Regen fällt hier. Der Himmel dauergrau, die Wege nass und mit Pfützen übersät, die Felder „abgesoffen“. Nach dem ausgefallenen Sommer war es auch im Herbst und jetzt im Winter nicht viel besser – das Schiet- und Schmuddelwetter geht den Menschen zunehmend „auf den Geist“. Da helfen auch nicht so abgedroschene Sprüche wie: „Schlechtes Wetter gibt es nicht, es gibt nur schlechte Kleidung“ – gähn. Aber Jammern hilft nicht, es ist wie es ist. Was also tun? Versuchen wir’s mal ganz praktisch und mit einem Schuss humorvollem Optimismus. Die EZ-Redaktion hat zehn Tipps zusammengestellt, wie man leichter durch die trübe Jahreszeit kommen kann.

>Tipp 1: Die ständige Kälte und Nässe kriecht in jeden Winkel des Körpers – besonders die Füße sind oft betroffen. Wer auf Nummer sicher gehen will, zieht sich über seine Socken kleine Plastiktüten, zum Beispiel Frischhaltebeutel, und zieht sich dann erst seine Schuhe an. Die Füße bleiben garantiert trocken. Alternativ gehen auch zurechtgeschnittene Müllbeutel oder Duschhauben aus Hotelzimmern.

>Tipp 2: Die Schuhe sollten imprägniert und damit wasserabweisend sein. Wer kein entsprechendes Spray zu Hause hat, kann sich mit einer Kerze behelfen. Mit ihr können die Schuhe eingerieben werden. Anschließend das Wachs trockenföhnen, bis es schmilzt – die Schuhe sind jetzt wasserabweisend.

>Tipp 3: Wer dennoch mit nassen Schuhen nach Hause kommt, sollte sie mit Zeitungspapier ausfüllen. Es hilft dabei, über Nacht die Feuchtigkeit aus dem Material zu ziehen.

>Tipp 4: Um gar nicht erst mit kalten Füßen in den Tag zu starten, kann man sich die Socken vor dem Anziehen mit einem Föhn anwärmen.

>Tipp 5: Aber nicht nur die Füße können nass werden, auch der Rest des Körpers. Wer von einem Regenschauer überrascht wird, freut sich über einen Müllsack – egal ob gelb oder blau –, den er platzsparend in seiner Jackentasche mit sich führen kann. Schnell können drei Löcher für Kopf und Arme hineingerissen werden, und schon hat man eine behelfsmäßige Regenjacke, mit der man es trocken zum nächsten Termin schafft. Und ganz Verwegene, die auf Nummer Sicher gehen wollen und sich sonst nur davor fürchten, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt, steigen in ihre figurbetonende Wathose.

>Tipp 6: Nicht nur Regen und Kälte machen einem zu schaffen, sondern auch der Winterblues durch die ständige Dunkelheit. Da hilft es, etwas Farbe in den Alltag zu bringen. Regenschirme in hellen Farben und mit bunten Tupfern bilden einen schönen Kontrast zu den meist in schwarz oder grau gehaltenen Exemplaren. Wer ganz mutig ist, kann auch mit einem Kinderschirm mit Entenschnabel oder Froschaugen durch die Straßen gehen – garantiert wird er oft angelächelt und freundlich angesprochen.

>Tipp 7: Auch bei Regen, Schnee und Kälte unbedingt an die frische Luft gehen. Entsprechende Klamotten hat jeder im Schrank, und dann raus. Am besten an die Ostsee oder die Schlei, das gibt ordentlich Sauerstoff in die Lungen und der Kreislauf freut sich. Besser mindestens eine Stunde als ein Kurztripp, so dass das Gesicht eine richtig schöne gesunde Farbe annimmt, was man besonders dann merkt, wenn man wieder im Warmen sitzt. Nach so einer Frischluft-Sauerstoff-Kur schmecken Kekse oder Chips besonders gut.

>Tipp 8: Na klar, wenn der Regen aufs Dach prasselt, ist ein Kino-Abend doppelt schön – schön trocken, schön warm, schöne große Leinwand. Also kurz in die „Tipps und Termine“ geguckt, den richtigen Streifen ausgesucht und los geht’s. Ach ja, geht ja nicht, Eckernförde ist ja bis auf das Kommunale Kino im „Haus“ kinofreie Zone – armes Eckernförde.

>Tipp 9: Fahrradfahrer sind vom feuchten und nassen Wetter besonders gebeutelt. Das fängt bei der Kleidung an und hört bei der Ausrüstung auf. Kleidung: Zwiebel-Look mit wasserabweisender äußerer Schale (wenn’s geht, atmungsaktiv), so geht’s, und im Büro lassen sich die beiden äußeren Schichten in der Garderobe ablegen, so dass einem einwandfreien Outfit nichts entgegensteht. Wer noch ein Fahrrad der alten Schule mit Reifendynamo hat, bekommt bei Regen und Schnee Probleme mit der Beleuchtung – das Rädchen glitscht durch. Gute und günstige Abhilfe statt der ebenfalls möglichen (aber deutlich teureren) Stecklichter ein kleiner, geriffelter Plastiküberzug für das Dynamo-Rädchen sorgt für die nötige Reibung und das nötige Licht.

>Tipp 10: Der Hund muss bei jedem Wetter raus. Um den Hund auch dann beschäftigen zu können, wenn das Wetter keine ausgedehnten Spaziergänge zulässt, sind Spiele zu Hause die richtige Wahl. Beim Hütchenspiel muss der Vierbeiner ein Leckerchen unter einem von drei Blumentöpfen finden. Bewegungsfreudige Hunde haben Spaß beim Möbel-Agility. Dazu wird ein Hindernisparcours aus allem aufgebaut, was sich in der Wohnung finden lässt – zum Beispiel Stühle, Sofa, Tische, Fußbänkchen, Kissen oder Kisten. Mit einer großen Decke, die locker über einen Tisch gehängt wird, lässt sich sogar ein Tunnel bauen.

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