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FUSSBALL VERBANDSLIGA FRAUEN : Zehn starke Minuten reichen RieWa

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im Kreisderby der Frauenfußball-Verbandsliga setzte sich die SG Rieseby/Waabs in einer schwachen Partie mit 3:2 gegen den Brekendorfer TSV durch.

Zu Beginn sah es so aus, als wenn die SG ein Debakel erleben sollte. Bereits nach 16 Minuten lagen die Gäste mit 2:0 in Führung und nutzen ihre Windvorteile konsequent aus. In der 8. Minute traf Sandra Staack mit einem Fernschuss die Unterlatte, Annika Freitag setzte nach und beförderte den Ball ins Tor. Auch der zweite Treffer der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Staack schlug einen Diagonalpass auf Freitag, die frei vor dem Tor nur SG-Torhüterin Laura Voigt traf, die auch Freitags Nachschuss abwehrte, doch gegen den Schuss von Jenny Sakowski war sie schließlich machtlos (17.). Auch in der Folge konnte sich die SG bei Voigt bedanken, dass die Brekendorferinnen das Spiel nicht vorzeitig zu ihren Gunsten entschieden. Mit zahlreichen Paraden hielt die Mannschaftsführerin ihre Elf im Spiel.

In der 20. Minute traf Staack nur den Pfosten. Kurz darauf lief Natascha Sänger frei auf das Brekendorfer Tor zu, legte sich den Ball aber zu weit vor, sodass BTSV-Torhüterin Carmen Frahm geschickt den Winkel verkürzte und ihr den Ball sicher vom Fuß fischte. Als Sänger daraufhin fiel, gab der Schiedsrichter einen strittigen Strafstoß und Gelb für Frahm. Alexandra Koch verwandelte zum 1:2 (22.). Noch benommen von den voran gegangenen Ereignissen ließen die Gäste einen Freistoß auf Sänger zu, die ihre zweite Chance zum Ausgleich nutzte (23.). Die Gäste berappelten sich danach wieder und setzten den Sturmlauf auf das SG-Tor fort. Doch in der 32. Minute gab es den nächsten Rückschlag. Nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte auf Sänger passte diese nach außen auf Frederike Bremer, die aus Abseits verdächtiger Position zum 3:2 für die SG RieWa traf. Kurz darauf kam auf der Gegenseite Freitag im SG-Strafraum zu Fall – doch der Elfmeterpfiff blieb aus.

„Die Führung war nicht wirklich verdient. Die Tore fielen aus heiterem Himmel“, weiß auch SG-Coach Sven Soll. In der zweiten Hälfte plätscherte das Spiel so dahin. Von beiden Mannschaften kamen nur noch wenige Aktionen nach vorne. Die Partie verlor damit immer mehr an Niveau.

Lediglich in der Endphase kam nochmal Spannung auf: Erst rettete der Innenpfosten nach einem Kopfball der eingewechselten Lisa Trültzsch für die Gastgeber (85.), und anschließend klärte Koch den Ball auf der Linie. „Wir sind im kompletten Defensivverhalten viel zu langsam im Denken. Wir arbeiten in jedem Training daran und sind trotzdem nicht in der Lage, die guten Trainingseindrücke mit in das Spiel zu nehmen“, kritisiert Soll, der außer den drei Punkten nur wenig Positives mitnahm: „Nach dem Rückstand haben wir Moral bewiesen. In den zehn starken Minuten hat man gesehen, wozu wir in der Lage sind. Gute Besserung noch an Annika Freitag und Stefanie Stieper“. Beide Brekendorferinnen mussten nach einem Zusammenprall mit RieWa-Spielerinnen verletzt ausgewechselt werden. Der daraus resultierende Freistoß von Sakowski konnte von Laura Voigt gerade noch aus dem Winkel gefischt werden.


SG RieWa: Voigt, Koch, Lill, Kühl, Kimitta, Kersten, Schülldorf, Tönnies, Sänger, Bremer, Kroll – Eingewechselt: Mesko, Bentzin, Hansen


BTSV: Frahm - Kuhr, Born, L. Kochanowski - Petersen, Sakowski, Biermann, Prüfer - Staack, Peetz, Freitag – Eingewechselt: Stieper, Trültsch, J. Kochanowski

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erstellt am 29.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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