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Nachgefragt : Zehn Gründe für einen Urlaub in Eckernförde

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Was ist schön an Eckernförde und einen Aufenthalt wert? Die EZ hat sich umgehört.

Eckernförde | Das Thermometer zeigt 21° Celsius, die Sonne strahlt, dazu weht ein laues Lüftchen – Eckernförde ist voll am Wochenende. Am Hafen, am Strand, in der Innenstadt, überall genießen Menschen den Sommer, der heute eine kleine Pause einlegen soll. Aus Schleswig-Holstein, aber auch dem ganzen Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland kommen die Besucher, wie ein Blick auf die Kennzeichen verrät. Was ist schön an Eckernförde und einen Aufenthalt wert? Die EZ hat sich umgehört.

Wollen wieder nach Eckernförde kommen: Die Fußballer Lars Althausen, Kevin Weiß, Dennis Hinz, Niklas Casper (oben v.l.) und Tobias Jöhnk (vorn) aus Einfeld.
Wollen wieder nach Eckernförde kommen: Die Fußballer Lars Althausen, Kevin Weiß, Dennis Hinz, Niklas Casper (oben v.l.) und Tobias Jöhnk (vorn) aus Einfeld. Foto: Meise

Lars Althausen und Kevin Weiß fallen da gleich mehrere Dinge ein. Die beiden Neumünsteraner treten mit ihren Sportkollegen Tobias Jöhnk, Niklas Casper und Dennis Hinz beim Masters-Turnier des Balltick-Beachsoccer-Cups am Kurstrand an. Schon am Sonnabend sind sie angereist, übernachten auf dem Campingplatz Ludwigsburg. Am Sonntag sind sie zwar durch das Turnier gebunden, genießen aber das Wetter und den Strand(1.). Der und die Promenade haben es ihnen angetan. Genauso wie der Campingplatz (2.). Auf ihrer persönlichen Hitliste darf die Diskothek K7 (3.) nicht fehlen. „Dort gibt es einen Pool draußen zum Abkühlen zwischendurch – einfach klasse“, sind sich die Fußballer einig. Ganz gleich, wie sie beim Turnier abschneiden – für das Wochenende gibt es von ihnen „Daumen hoch“, und sie wollen „unbedingt nochmal hierher“, verrät Lars Althausen. „Im nächsten Jahr zum Urlaub, wieder auf einem Campingplatz“, fügt Kevin Weiß hinzu. Und dann wollen sie sich auch „die schöne Innenstadt“ (4.) genauer anschauen, für die neben dem Turnier nur wenig Zeit bleibt.

Erst schwimmen, dann Rad fahren: Dieter und Anne Petersen aus Leck haben sich mit ihren Kindern spontan für einen Tages-Trip nach Eckernförde entschieden.
Erst schwimmen, dann Rad fahren: Dieter und Anne Petersen aus Leck haben sich mit ihren Kindern spontan für einen Tages-Trip nach Eckernförde entschieden. Foto: Meise
 

Die Anreise von nur einer Stunde Fahrzeit hat Anne und Dieter Petersen mit ihren Kindern Melina (10) und Paul (3) von Leck nach Eckernförde geführt. Sie waren zuletzt vor zehn Jahren in der Stadt und haben sich ganz spontan für einen Tagestrip entschieden, sagt Anne Petersen. Neben dem Strand waren für sie auch das Schwimmbad (5.) und der Fahrradverleih (6.) direkt an der Promenade einen Abstecher wert. Räder ausgesucht, Helme aufgesetzt – und es geht los. „Mal gucken, wo es uns hintreibt. Wir folgen einfach den Schildern“, kündigt Anne Petersen an. Ganz spontan eben.

Christian und Sabine Meidinger aus Basel genießen mit Hund Paul die Tage in der Gegend, wo sie sich kennen gelernt haben.
Christian und Sabine Meidinger aus Basel genießen mit Hund Paul die Tage in der Gegend, wo sie sich kennen gelernt haben. Foto: Meise

Die zentrale Lage (7.) Eckernfördes zwischen Hamburg, Dänemark und Sylt ist für Christian Meidinger aus Basel ein Grund, Urlaub in Eckernförde zu machen. Von Sylt kommend verbringt er mit seiner Frau Sabine und Hund Paul drei Tage hier und genießt zum einen „die freundlichen, nicht überheblichen Leute“, zum anderen die Erinnerungen: Er und seine Frau haben sich in Gettorf kennen gelernt und in Eckernförde gemeinsam die Segelschule besucht. Der Hafen habe sich sehr verändert, wie auch die Stadt. Doch sei es gelungen, das alte Eckernförde zu erhalten und durch moderne Gebäude zu ergänzen, ohne den Charakter der Stadt zu verlieren, findet der Schweizer.

„Die Umgebung spricht absolut für die Stadt“, finden Erika und Paul Gladis aus Düsseldorf.
„Die Umgebung spricht absolut für die Stadt“, finden Erika und Paul Gladis aus Düsseldorf. Foto: Jenß

Die Umgebung (8.) spricht für Erika und Paul Gladis aus Düsseldorf eindeutig für Eckernförde. Über Schönberg bei Kiel hat ihr Weg in die Fördestadt geführt, wo sie mit ihrem Wohnmobil Halt auf dem neuen Wohnmobilstellplatz am Noor gemacht haben. Für sie ist es der erste Besuch und gleichzeitig der nördlichste Punkt in Deutschland, wo sie bisher waren. „Bis Grömitz sind wir vorher nur gekommen“, sagt Erika Gladis. „Das Städtchen und die Promenade gefallen uns sehr.“ Morgen geht es für das westfälische Ehepaar weiter über Damp und Kappeln hoch in den Norden bis nach Flensburg.

Für Bruno Geusen (55) aus Viersen sind der Wohnmobilstellplatz am Noor und die gute Gastronomie ein Besuch in Eckernförde wert.
Für Bruno Geusen (55) aus Viersen sind der Wohnmobilstellplatz am Noor und die gute Gastronomie ein Besuch in Eckernförde wert. Foto: Jenß

Ein paar Reihen weiter hat Bruno Geusen aus Viersen sein Wohnmobil geparkt. Eigentlich nur auf der Durchreise hat der Wohnmobilstellplatz (10.) den 55-Jährigen zum Bleiben bewogen. „Da hat Eckernförde sich wirklich was einfallen lassen.“ Zentral und trotzdem ruhig gelegen sei von dort aus alles innerhalb von fünf Minuten zu erreichen. Ein weiteres Plus für die Stadt: die gute Gastronomie (10.). „Flanieren und anschließend gut Essen gehen, ist hier kein Problem.

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