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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 14:36 Uhr

Manege frei : Zauberhafter Zirkus Zapp Zarap

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kinder und Jugendliche geben ihre eigenen Zirkusvorstellungen / Projekt anlässlich des 150. Bestehens des EMTV

Eine Woche haben sie geprobt, wurden zu Clowns, Zauberern und Akrobaten: Am Sonnabend haben Jugendliche ihre eigenen Vorstellungen im Zirkus Zapp Zarap an der letzten Pappel gegeben. Das pädagogische Projekt hatte der EMTV anlässlich seines 150-jährigen Bestehens organisiert. Jugendliche des Vereins und Schüler der beiden Borbyer Schulen haben sich Eltern und Freunden präsentiert.

Ob alles klappt, war nicht nur für die jungen Akteure spannend, auch die Teamer aus Lehrern und Eltern, die die Darbietungen zunächst selbst lernten, um sie den Kindern beizubringen, fieberten dem Auftritt entgegen. „Ich musste in einem großen Buch auch mit Fingerabdruck unterschreiben, dass ich die Zaubertricks nicht verrate“, gestand Charlotte Walter, Lehrerin der Fritz-Reuter-Schule, augenzwinkernd. Bei der nächsten Familienfeier wird sie von ihrem Können vielleicht etwas zum Besten geben.

„Toll, grandios, klasse“, die Kommentare von stolzen Eltern auf den Rängen wechselten mit dem Applaus nach akrobatischen Einsätzen ihrer Sprösslinge. Wie sich ein guter Beifall anhört, wurde allerdings vor der ersten Darbietung mit Ansage geübt. „Handys ausschlachten, kein Blitzlicht, das zerstört die Artisten“, lautete die erste Ansage aus jungem Clowns-Mund. Wie es richtig hieß, korrigierte im Anschluss Jonna Klokow (9). Schwingende Feuerkeulen, Jonglieren mit Ringen und seidigen Tüchern, die unter Schwarzlicht wie überdimensionale Schmetterlinge erschienen, waren nur einige der Tricks, für die sich die Kinder entschieden hatten.

Größer als der Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Übung war jedoch für die Protagonisten die Herausforderung, sich im Scheinwerferlicht zu präsentieren. So hatte einige der ganz jungen Teilnehmer dann doch noch der Mut verlassen, obwohl bei der Vorbereitung alles bestens geklappt hatte. Professionell präsentierten sich Neele Schulz (16) und Imogen Thomsen (17) vom Circus Radefiz der Waldorfschule, deren Einlage auf dem Aerial-Ring viel Beifall auslöste. Feuer mit dem Mund zu löschen, zeigte Nataly Dahi: „Du musst den Mund nur drei Sekunden um die Flamme schließen, dann ist sie aus“, so die Neunjährige – auf den anschließenden Geschmack im Mund hätte sie gerne verzichtet.

„Ende gut, alles gut“, resümierte am Schluss Helmut Appel vom EMTV, auch wenn sich der Teilnehmerzuspruch aus dem eigenen Verein in Grenzen hielt, konnte er dem Ganzen nur Positives abgewinnen: „Das Wetter hat mitgespielt, alles konnte im Freien vorbereitet werden. Der Spaß bei allen Beteiligten hat gezeigt, dass wir damit richtig lagen.“

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