zur Navigation springen

deutsch-französische freundschaft : Yvette ist von Kosel begeistert

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Gemeindepartnerschaft La Mézière – Kosel besteht sei 28 Jahren. Eine Woche gelebte deutsch-französische Freundschaft voller Eindrücke begeisterte alle Teilnehmer.

Französische und deutsche Wortfetzen sind zu hören. Immer wieder umarmen und küssen sich die Menschen – die Stimmung vor und im Festzelt auf dem Dorfanger ist herzlich und fröhlich. Der Donnerstag war der vorletzte Tag des Treffens der Gemeindepartnerschaft La Mézière – Kosel.

Seit 28 Jahren gibt es diese enge Verbundenheit zwischen der Stadt in der Bretagne und der Schleigemeinde. 58 Franzosen waren eine Woche zu Gast in Kosel. Einige von ihnen sind seit Beginn dabei, so Yvette Stéfani, Heinz (71) und Martha Bannick (66). Die Französin, mit ihren 82 Jahren die älteste Teilnehmerin, wohnt stets bei dem Koseler Ehepaar, hat seine Kinder aufwachsen sehen und kennt auch dessen Enkel. „Die Freundschaft zu Yvette ist so bereichernd“, sagt Martha Bannick, auch wenn sie selbst nicht französisch spricht. Das erste Mal sind Heidi und Hans-Jürgen Stilke Gastgeber für die Franzosen. Bei dem Ehepaar wohnen die Schwestern Lucie (13) und Noémie (12) Caquevel. Auch sie nehmen erstmals an dem partnerschaftlichen Besuch teil. „Es macht viel Spaß“, so Heidi Stilke. Gesprochen werde auf englisch.

Das Festzelt ist mit Schleifen in den Farben der französichen Nationalflagge geschmückt. Die Stimmung steigt, als die Offiziellen der Gemeinden, Bürgermeister Hartmut Keinberger aus Kosel und Olivier David, stellvertretender Bürgermeister aus La Mézière, ihre Dankesreden halten. Viel Applaus gibt es für Annick Take, die als Dolmetscherin fungiert. David hob besonders die Rolle der Jugendlichen in der Partnerschaft hervor. „Mit diesen Jugendlichen können wir optimistisch in die Zukunft gucken“, so David und lud die Koseler für 2015 zum traditionellen Gegenbesuch ein.

Das diesjährige siebentägige Treffen in Kosel stand unter dem Motto „Soziales Engagement“. So war auch das Programm für die Gäste, dessen Organisation in den Händen von Bürgermeister Hartmut Keinberger und Bernhard Wendt lag, ausgelegt. Der Besuch des Waldhofes in Kiel, einer Einrichtung der Diakonie, stand genau so auf dem Programm wie das Projekt Spiegelland im Storchendorf Bergenhusen oder die Information über das Afrika-Projekt der Eckernförder Familie Miertsch. Den Kindern gefiel besonders die Eichhörnchenstation. Gestern sind die Franzosen zurück nach La Mézière gefahren.

Mit vielen guten Wünschen und Hoffnungen auf ein Wiedersehen im Jahr 2015 im Gepäck.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 09.Aug.2014 | 07:53 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert